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Grundlagen von Kartenspielen und Kartenspielerjargon – detailliertere Information

Den Fachjargon der Kartenspieler erlernen Regeln und Etikette von Kartenspielen Das für Sie geeignete Kartenspiel herausfinden. Ich bin ganz sicher: Wenn Sie in Ihrem Leben schon mal Karten gespielt haben, brauche ich Ihnen nicht näher zu erläutern, wie viel Vergnügen 52 solcher Pappdinger bereiten können. Doch nur für den Fall, dass …, folgen hier ein paar Erläuterungen. Da Sie bei fast allen Kartenspielen nicht wissen, was die anderen Spieler in den Händen halten, bieten sie die Gelegenheit, strategisches Planen, Bluffen, ein gutes Gedächtnis und eine gerissene Vorgehensweise auf spielerische Weise zu kombinieren. Dabei müssen Sie noch nicht einmal perfekt Karten spielen können, um sich gut zu amüsieren. Durch Kartenspielen können Freundschaften entstehen – mit Spielern, gegen die Sie und mit denen Sie spielen. So ein Satz Spielkarten kann einen angenehmen Zeitvertreib bieten, wobei auch die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren, eine wichtige Rolle spielt. Sie lernen spielerisch neue Gesichter kennen und können sich während des Spiels ungezwungen unterhalten. Wenn Sie also den Sprung wagen und mit Kartenspielen beginnen möchten, werden Sie auf eine verwirrende Auswahl an Angeboten stoßen. In Europa spielt man schon lange Karten, es gibt also eine Menge von Spielen, die Sie ausprobieren können. Und auch für Spiele, die man bereits zu kennen glaubt, werden ständig neue Regeln erfunden.

Eine der Besonderheiten von unserem ist die Vielfältigkeit der hier behandelten Kartenspiele. Natürlich ist es nicht möglich, in den folgenden Sportwetten-Artikel alle Regel der einzelnen Spiele zu beschreiben. Deshalb sollen in diesem Sportwetten-Artikel allgemeine Regeln nachzulesen sein, die für die meisten Kartenspiele angewendet werden können. Mit diesen Grundlagen in der Tasche können Sie sich an jedes Kartenspiel wagen, das im Detail später in diesem Sportwetten-Artikel beschrieben wird.

Kartenspielerjargon
Kartenspieler verfügen über eine ganz eigene Sprache. In diesem Abschnitt werden Fachausdrücke beschrieben, auf die Sie unweigerlich treffen werden, wenn Sie die verschiedenen Kartenspiele kennen lernen. Beim Kartenspielen setzen sich die Spieler zusammen, normalerweise rund um einen Tisch. Von dieser Konstellation wird auch bei den folgenden Beschreibungen ausgegangen. In China kannte man Kartenspiele schon, bevor sie in Europa auftauchten – man vermutet, mindestens 80 Jahre, wenn nicht gar 250 Jahre zuvor. Wie man aus Quellen des 15. Jahrhunderts weiß, bestanden die ersten nachweisbaren chinesischen Spielkarten aus vier Farben und 38 Spielkarten: Je neun in drei Farben und elf in der vierten. Auch heutzutage kann man noch ähnliche Karten in Teilen von China und Südostasien finden, obgleich Ausarbeitung und Design der Spielkarten nicht identisch sind.

Obwohl einige Gelehrten behaupten, dass das Kartenspiel von den Sarazenen oder den Persern erfunden wurde (zweifellos ist Poker auf die Perser zurückzuführen), scheinen doch ägyptische Mamelucken glaubwürdige Stammväter moderner Kartenspiele zu sein. Ein Kartenspiel der Mamelucken, dessen Entstehung man um 1400 herum vermutet, besteht aus 52 Spielkarten mit Symbolen wie Schwertern, Poloschlägern, Pokalen und Münzen. Nationale Farbzeichensysteme entstanden im späten 15. Jahrhundert. Der Ursprung des Schweizer Systems (mit Eichel, Schild, Schelle und Rose) und des deutschen Systems (mit Herz, Blatt, Eicheln und Schellen) datiert um 1475. Das französische System (Kreuz, Pik, Herz und Karo) entstand um 1480.

In Großbritannien entstand 1628 zur Kartenspielproduktion und für die Einführung einer Spielkartensteuer The Worshipful Company of Playing-Card Makers. Auch wurden Gesetze erlassen, die den Import von Karten verbieten sollten; von diesem Zeitpunkt an konnte man nur mit Karten aus heimischer Entstehung spielen. 1862 war ein sehr bedeutendes Jahr für die Zunahme der Beliebtheit von Kartenspielen. Zusammen mit dem Wegfall der Steuerpflicht für Spielkarten patentierte Thomas De La Rue sein Verfahren für die Massenherstellung von Karten. Von diesem Zeitpunkt an waren gut gestaltete Kartenspiele im Überfluss vorhanden.

Wie man altes aufgedeckt bekommt
Ein Kartenspiel wird mit einem Satz Spielkarten, der für dieses Spiel gedacht ist, ausgeführt. Die Karten sollten in Form und Größe übereinstimmen und auf der Rückseite einheitliche Motive haben. Ein Kartenspiel ist in vier verschiedene Untergruppen aufgeteilt. Jede dieser Untergruppen enthält 13 Karten – obgleich es in Deutschland und Frankreich auch Standard-Kartenspiele gibt, bei denen sich nur acht Karten in jeder Untergruppe befinden. Man kann jede Untergruppe anhand verschiedener Symbole identifizieren – zwei schwarze, nämlich Pik und Kreuz und zwei rote, nämlich Herz und Karo. Diese vier Gruppen nennt man auch als Farben.

Die Rangfolge der Karten
Im klassischen französischen Blatt hat jede Farbe 13 Karten, und die Rangfolge der 13 kann von Spiel zu Spiel variieren. Die traditionellste Folge bei Kartenspielen geht von Ass, König, Dame, Bube und dann von 10 abwärts bis 2. Wie Sie bei der Lektüre dieses Sportwetten-Portals herausfinden werden, ändert sich bei verschiedenen Spielen diese Rangfolge. Sie werden auf Spiele treffen, bei denen Zehner und vielleicht auch Buben in der Rangfolge begünstigt sind (wie bei Binokel), und bei vielen Spielen springen Joker freudig von einer Farbe zur anderen und werden dabei zu Extra-Trümpfen. Und dann gibt es auch Spiele wie Gin Rummy, bei denen man das Ass auch als niedrige Karte unterhalb der Zwei bewerten kann.