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Fünfhundert-Romme und Straight Rummy Spielverlauf und Taktik – Kartenspiele für Erwachsene

Straight Rummy
Straight Rummy wird mit einfachem Blatt gespielt. Neben dem „Romme“ ermittelt auch ein „Abbruch“ den Gewinner einer Runde.

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Spielkarten: 52 Karten (Rommeblatt); ohne Joker Rangfolge der Karten: Ass = 1; König = 10; Dame = 10; Bube = 10; Zehn = 10; Neun = 9; Acht = 8; Sieben = 7; Sechs = 6; Fünf = 5; Vier = 4; Drei = 3; Zwei = 2

Vorbereiten und Geben: Jeder Spieler erhält sechs Karten, Die oberste Karte wird aufgedeckt neben dem Kartenstapel abgelegt.

Spielverlauf und Taktik: Man meldet alle Karten auf einmal – ein Hand-Romme. Das Ass steht immer an der Stelle der Augenzahl 1, es kann nicht nach dem König ausgelegt werden. Jeder Spieler versucht, so schnell wie möglich ein Romme zu erspielen. Kommt in einer Runde kein Romme zu Stande, gewinnt derjenige, der die niedrigste Augenzahl in seinen Handkarten hält. Die besondere Variante dieses Spiels liegt in dem sogenannten „Abbruch“. Sobald im Talon nur noch so viele Restkarten liegen, wie Spieler am Spiel teilnehmen, wird ein Abbruch durchgeführt. Dazu nimmt jeder Spieler nochmals eine Karte auf. Anschließend legen die Spieler alle möglichen Sequenzen und Sätze ihrer Handkarten aus, Es darf auch an den anderen Auslagekarten der Mitspieler angelegt werden – dies ist natürlich schlecht für den Spieler, der an erster Stelle nach der Abbruchmeldung sitzt!

Abrechnung: Nach dieser letzten Runde zählen alle Spieler Ihre Kartenwerte zusammen. Der Spieler, der die niedrigste Abschlussaugenzahl auf,weisen kann, gewinnt. Bei Punktgleichstand gewinnt der Spieler, der der Abbruchmeldung am nächsten sitzt. Hat er jedoch nicht den niedrigsten Wert, gewinnt der Mitspieler, der dem Abbruchmelder in linker Reihenfolge am nächsten sitzt. Der Gewinner rechnet mit jedem Mitspieler die Punktdifferenz aus. Er bekommt diese Augenzahl in zuvor gesetzten Beträgen ausbezahlt.

Fünfhundert-Romme
Das Spiel ist auch unter dem Namen Romme 500 oder Pinochle bekannt.

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Spielkarten: 52 Karten (Rommeblatt) ohne Joker Wertigkeit der Karten: Ass als Höchstwert = 15; Ass als Tiefstwert = 1; König = 10; Dame = 10; Bube = 10; Zehn = 10; Neun = 9; Acht = 8; Sieben = 7; Sechs = 6; Fünf = 5; Vier = 4; Drei = 3; Zwei = 2; (das Ass kann vor dem König oder nach der Zwei gelegt werden).

Vorbereiten und Geben: Beide Spieler erhalten zehn Karten. Die 21. Karte wird offen neben den Talon abgelegt.

Spielverlauf und Taktik: Das Spiel unterscheidet sich durch die Aufnahmemöglichkeit mehrerer Karten des Ablagestoßes von anderen Romme-Varianten. Deshalb werden die abgeworfenen Karten fächerförmig neben dem Talon offen ausgebreitet. Vorhand beginnt. Er zieht eine Karte vom verdeckten Talon oder eine Karte vom offenen Kartenstapel. Er muss aber diese Karte sofort in einer Meldung (in auf- oder ab-steigender Sequenz) auslegen. Nimmt er nicht die oberste, sondern vielleicht die zweite oder dritte Karte des Ablegestapels, muss er immer die unterste Karte in einer Meldung auslegen. Die restlichen Karten, die über der gewünschten Sequenz-Karte liegen, werden als Handkarten behalten oder in einer erweiterten Sequenz ausgelegt. Weiterhin können Karten in den Meldungen des Gegenspielers angelegt werden. Dieser Schritt wird nur angesagt, die Karten liegen auf der eigenen Tischseite aus.

Abrechnung: Romme beendet das Spiel ebenso, wie das Aufbrauchen des Talons. In diesem Fall dürfen noch alle Karten des Ablagestapels in Meldungen aus-gesprochen werden, danach erfolgt die Abrechnung. Alle ausgelegten Kartenwerte werden addiert. Die verbleibende Augenzahl der Handkarten zieht man davon ab. Dieser Wert wird gutgeschrieben. Wer zuerst die Grenze von 500 Punkten überschritten hat, ist der Gewinner der Partie.