Patience und Fachbegriffe der Patiencen in den Kartenspielen

In diesem Sportwetten-Portal werden Sie verschiedene Versionen von Patiencen (auch Solitär genannt) kennenlernen. Die verschiedenen Spiele haben nicht viel miteinander gemeinsam, außer dass man sie mit 52 Karten spielt (und dass es meine Lieblingspatiencen sind). Es gibt Patiencen, für die man mehr als ein Kartenspiel benötigt, nicht jedoch für die in diesem Sportwetten-Artikel vorgestellten (abgesehen von den am Ende des Sportwetten-Artikels beschriebenen Streitpatiencen). Die Spiele reichen von automatischen Patiencen, bei denen Sie jeden Zug ohne Nachzudenken machen, bis zu Patiencen, bei denen Sie Ihre Strategie, wenn Sie möchten, zehn Minuten lang planen können. Diese Spiele sind wirklich nicht leicht, und wenn Sie eine solche Patience gewinnen, stellt sich ein Gefühl von Befriedigung ein. Ich habe einige der in diesem Sportwetten-Artikel vorgestellten Patiencen noch niemals gewonnen.

Um Patience zu spielen, benötigen Sie Folgendes:
✓ Einen Spieler
✓ Ein Standard-Kartenspiel mit 52 Karten: Üblicherweise brauchen Sie für Patiencen keine Joker.
✓ Viel Platz, um die Karten auszubreiten

Fachbegriffe der Patiencen
Bevor Sie die verschiedenen Versionen der Patiencen genießen können, müssen Sie zunächst
ein paar Fachausdrücke kennen lernen.
✓ Wenn Sie zu Beginn die Karten auslegen, bezeichnet man das dabei entstehende Muster als Tableau (sprich Tabloh). Diese Auslage kann Reihen (waagrechte Linien aus Karten), Spalten (senkrechte Linien) oder Stapel enthalten (Karten, die mit dem Bild nach unten übereinander liegen, dabei ist die oberste Karte manchmal aufgedeckt). Manchmal liegt der ganze Stapel aufgedeckt, und alle Karten überlappen einander gerade soweit, dass man die einzelnen Karten noch erkennen kann. Dann aber dürfen Sie nur die oberste, nicht abgedeckte Karte benutzen. Einige Tableaus dürfen Sie nach vorher festgelegten Regeln verschieben.

✓ Eine Karte nach einer bestimmten Regel auf eine andere zu legen, wird als Anlegen bezeichnet. Was dabei erlaubte Züge sind, ist von Patience zu Patience verschieden.
✓ In Spielen, in denen es das Ziel ist, Karten aufeinander aufzubauen, wird dieser Aufbau als Basis bezeichnet. Grundsätzlich gilt, dass man die Karten auf einem Basisstapel nicht zurücknehmen kann. In manchen Spielen werden auch Karten auf dem Tableau aufgebaut, diese Karten jedoch dürfen bewegt werden. Das Tableau und die Basis scheinen beinahe das Gleiche zu sein, aber sie unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten. Das Ziel einer Patience ist es, die Karten auf der Basis abzulegen. Das Tableau ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg der Karten zu ihrem endgültigen Ziel, der Basis. Sie benutzen das Tableau, um die Karten in die richtige Reihenfolge für die Basis zu bringen.

✓ Wenn Sie eine ganze Reihe oder Spalte verschieben, erhalten Sie häufig einen Freiplatz, auf die Sie dann oft jede Karte legen dürfen, die Sie möchten.
✓ Gelegentlich werden nicht alle Karten für die erste Auslage verbraucht. Die restlichen Karten nennt man Stock oder Talon. Der Stock ist eine zusätzliche Hilfe, um die Patience aufzulösen.
✓ Wenn Sie vom Stock eine Karte nach der anderen durchgehen, gibt es gelegentlich Karten, die Sie nicht verwenden können. Solche Karten legen Sie auf den Abwurfstapel.
✓ Wenn in der Mitte einer Patience keine Züge mehr möglich sind, gibt es manchmal eine Neu Gabe. Dabei werden in einem Versuch, das Spiel zu lösen, die ungenutzten Karten gemischt und noch einmal ausgelegt.

✓ Manche Patiencen erlauben eine Schummelei – Sie können eine störende Karte bewegen oder das Spiel auf andere Weise lösen. Diese Ausnahme wird als Merci bezeichnet.
Nachdem Sie sich ein Grundwissen über Patiencen angeeignet haben, können Sie die verschiedenen Variationen des Spiels erforschen. Die folgenden Abschnitte beschreiben einige spezifische Arten von Patiencen.

Drücken Sie das Akkordeon
Die Patience Akkordeon kennt man auch unter den Namen Methusalem, Turm von Babel und Igle Year (Vertrödeltes Jahr – wahrscheinlich wegen der Unmenge an Zeit, die man braucht, um die Patience zu lösen). Akkordeon ist ein hübsches, geradliniges Spiel, das Sie leicht zu der Annahme verführen kann, es sei leicht aufzulösen. Seien Sie gewarnt – ich habe niemals ein Akkordeon vollständig aufgelöst und kenne auch niemanden, der es geschafft hat! Ich kann nur feststellen, dass diese Herausforderung einen eventuellen Erfolg umso befriedigender macht. Akkordeon braucht nur wenig Platz – eine Wohltat, denn im Allgemeinen spielt man Patiencen auf engstem Raum wie an Bushaltestellen oder im Wartesaal von Flughäfen. Das Ziel der Patience ist es, mit einem einzigen Stapel von 52 Karten aufzuhören. Es ist schon ein einigermaßen großer Erfolg, wenn Sie es schaffen, die Zahl der Stapel unter fünf zu bringen. Nach meiner Erfahrung sind die Chancen, sie aufzulösen, kleiner als 1:1000, aber das sollte Sie nicht davon abschrecken, es trotzdem zu versuchen! Da dies ein sehr schnelles Spiel ist, können Sie Blätter, die verdorben scheinen, zusammenschieben und mit einem neuen beginnen, ohne viel Zeit zu verlieren.