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Software herunterladen und Ihre Identität schaffen – gute Pokerseiten finden

Jetzt wissen Sie, worauf Sie bei den gängigsten Sites achten müssen. Nun geht es um die Fitzelarbeit, die Sache ans Laufen zu bringen.

Das Herunterladen des Programms ist sehr einfach und ohne Umstände. Sie gehen auf die Site, wo Sie spielen möchten, und klicken auf den super-eindeutigen DOWNLOAD NOW! – oder HIER KLICKEN ZUM DOWNLOAD!-Button. Er ist unmöglich zu übersehen. Jetzt folgen Sie einfach den Schritt-für-Schritt-Anweisungen, und in 2 bis 20 Minuten (abhängig von der Verbindung) ist die Software installiert und Sie können loslegen (Unterschiede zwischen Pokerserver, Pokerprogramm und Pokerwebsite sind in Poker-Artikel beschrieben). Häufig liest man sinngemäß etwas wie Schließen Sie alle Anwendungen, bevor Sie mit dem Herunterladen beginnen. Wenn Sie noch mit einem antiquierten Modem arbeiten (damit funktioniert Online-Poker einwandfrei), sollten Sie die Modemanwendung natürlich nicht schließen, sonst funktioniert das Herunterladen nicht (hier haben wir einen der seltenen Fälle, bei denen es falsch wäre, einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm zu folgen).

Einloggen und loslegen
Wenn das Programm installiert ist, finden Sie ein Programmsymbol (Icon) auf Ihrem Bildschirm. Anklicken und es kann losgehen. Seien Sie nicht überrascht, wenn jetzt zunächst das Angebot eines Software-Upgrades kommt. Die Sites machen ständig Programmerweiterungen, manchmal mehrmals am Tag. Deswegen ist die heruntergeladene Version oft etwas veraltet gegenüber der neuesten Erweiterung. Es nervt natürlich, wenn Sie jetzt schon wieder etwas herunterladen sollen (wo Sie doch eigentlich Karten rauschen hören wollten). Allerdings ist es nur so möglich, jederzeit problemfreie und verbesserte Software auf dem Rechner zu haben. Software-Upgrades sollten immer durchgeführt werden. Frühere Programmmacken könnten entfernt sein, die Handhabung des Programms könnte bequemer sein und vielleicht kommt mit dem Upgrade auch eine neue Bonusmöglichkeit. Zugreifen. Immer.

Java schmeckt so bitter
Manche Pokersites bieten Ihnen an, sofort zu spielen, Sie müssen nicht einmal ein Programm herunterladen. Das sieht zunächst einmal sehr komfortabel aus; Sie müssen sich nicht mit dem Herunterladen und der Installation herumplagen (obwohl es wirklich einfach ist). Leider ist die Idee nur in der Theorie gut. Wenn Sie Poker ohne heruntergeladenes Programm spielen, dann arbeiten Sie üblicherweise mit Java-Protokollen (oder manchmal Flash-Protokollen) innerhalb eines Webbrowser-Fensters. Als Erstes haben Sie eventuell das Problem, dass Sie die falsche Java-Version auf Ihrem Rechner haben. Ein Upgrade jetzt kann ein langer und langsamer Prozess werden, und eventuell müssen Sie anschließend Ihren Webbrowser ebenfalls upgraden. Weiterhin bringen diese Programme eine Menge an unnützem Datenmüll mit sich – verglichen mit heruntergeladenen installierten Programmen. Das führt zu enorm langsamer Ausführung, und Sie als Nutzer werden genervt sein, besonders wenn Sie bei Ihrem besten Freund schon mal auf seiner Nonplusultra-DSL-Anlage Poker gespielt haben.

Wenn Sie in einer Java-Umgebung spielen, läuft alles unterirdisch langsam ab (und falls Sie relativistischer Physiker sind, werden Sie schwören, dass alles in Ihrer unmittelbaren Umgebung an Masse gewinnt). Selbst unmittelbare Setzentscheidungen brauchen 5 bis 10 Sekunden bis zur Ausführung. Wenn Sie unter normaler (also heruntergeladener) Umgebung spielen und einen Java- Spieler am Tisch, dann müssen Sie oft elend lang warten, wenn Mister Java eine Setzentscheidung treffen muss. Und als ob die Situation nicht schon schlecht genug wäre, sind die Grafiken unter Java meist schlechter. Sie haben eine kleinere Auflösung, und die Grafik ist insgesamt viel gröber als unter einem installierten Programm. Selbst wenn das Angebot da ist, sofort ohne Download zu spielen, passen Sie. Beißen Sie stattdessen in den (gar nicht so) sauren Apfel und laden Sie das Programm herunter. Sie werden später froh darüber sein. Und wenn das ständige Warten auf die Reaktion der Java- Schleicher Sie an Ihrem Tisch wahnsinnig macht, dann nehmen Sie Ihre Chips und gehen an einen anderen Tisch. Vielleicht kommen Sie in Versuchung, irgendwelche Schwindelinformationen einzutragen, wenn Sie ein Spielerkonto auf einer neuen Site anlegen, besonders, wenn Sie dort nur gratis spielen wollen. Tun Sie’s nicht.

Die Sites erlauben jedem Nutzer nur ein Konto, und die Schwierigkeiten, anschließend die Einträge zu korrigieren, können enorm werden. Die Betreiber können auch hyper-wachsam werden, um eigenartiges Verhalten im Zusammenhang mit einem Nutzerkonto zu erkennen (immerhin ist es ihr höchstes Interesse, dass die Dinge für alle Nutzer korrekt ablaufen); es kann passieren, dass Sie von einer Seite permanent verbannt werden, wenn Sie falsche Informationen hinterlassen. Wenn Sie um harte Euros spielen, sollten Sie Ihrem Gastgeber so viel Information über Sie geben, wie Sie können. Eingeschlossen die optionalen Felder wie Telefonnummer. Wenn mit Ihrem Konto was falsch läuft, zum Beispiel mit Geldtransfers, dann wollen Sie doch, dass der Anbieter Sie erreichen kann, oder? Nehmen Sie in jedem Fall die Möglichkeit wahr, Information per E-Mail zu er-halten. Die Newsletter der Site informieren Sie über anstehende Werbeveranstaltungen, Turniere und neue Bonusaktionen und Besonderheiten für regelmäßige Spieler (freguent players). Und keine Angst, dass Ihre Mailadresse anschließend weiterverkauft wird und Sie mit Tonnen von unerwünschten Werbemails (Spam) überschüttet werden. Die Nutzerdaten von Online-Pokerspielern gehören zu den am besten geschützten im ganzen Computeruniversum. Keine Site sieht es gern, wenn Sie zur Konkurrenz wechseln.

Ihre Online-Identität schaffen
Bevor Sie im Cybercardroom zu spielen beginnen können, müssen Sie noch eine Aufgabe erledigen. Sie müssen sich für eine Online-Persönlichkeit entscheiden.

Wie lautet ihr Name?
Die Site fragt Sie nach Ihrem Nutzernamen (User ID). Mit diesem Fantasienamen (den Sie selbst bestimmen) identifiziert die Seite Sie, wo immer Sie sich virtuell (innerhalb der Site natürlich) aufhalten. Die anderen Spieler werden nie Ihren wirklichen Namen erfahren, es sei denn, Sie verbreiten ihn. Umgekehrt ist es genauso. Wenn Sie sich für einen Namen entschieden haben, bleibt der für den Rest der Lebenszeit der Site bestehen; deswegen sollten Sie einen wählen, der Ihnen wirklich gefällt. 1997 war es vermutlich cool. Spise Girl genannt zu werden, jetzt allerdings nicht mehr. Obszöne oder zweideutige Nutzernamen provozieren eine Reaktion der Gedankenpolizei der Site, davon sollten Sie ausgehen. Vermeiden Sie also Arger, ärgern Sie sie nicht gleich. Seien Sie ein sauberer und cooler Junge.

Welches Zeichen nehmen Sie?
Manche Sites bieten die Möglichkeit, ein kleines Icon auszuwählen, das Ihre Anwesenheit am virtuellen Tisch repräsentiert. Auch hier sollten Sie etwas wählen, mit dem Sie lange froh sein werden, denn meist können Sie Ihr Icon nur einmal, manchmal gar nicht wechseln. Unabhängig von Ihrem Geschlecht möchten Sie vielleicht das Bild eines super-scharfen Typen oder einer vollbusigen Brünetten als Icon wählen. Wir empfehlen, das zweimal zu überdenken, wenn Sie nicht jedes Mal über Ihr Bild reden wollen, wenn Sie sich an den Tisch setzen. Die Leute haben nicht viel Abwechslung, wenn sie online pokern. Manche werden geradezu besessen von den kleinen Bildern, die sie da sehen. Wir haben einige Spieler aus der virtuellen Gemeinschaft getroffen, die ihre Chatfunktion ausgeschaltet haben, weil sie die ständigen Frotzeleien über ihr Bild nicht mehr hören konnten. Sie haben jetzt alle Möglichkeiten, sich für eine richtige Seite zu entscheiden. Sie können sie einrichten und sich einloggen. Viel Spaß.

Wer ist denn der alte Typ?
Red spielte einmal an einem Tisch, den man wirklich als Dröhner bezeichnen konnte. Alle waren am Schwatzen, Witze reißen, es war eine Superstimmung ohne die kleinste miese Bemerkung. Die Kommentare eines Spielers passten allerdings eindeutig nicht zu seinem Icon eines Siebzigjährigen. Der entscheidende Hinweis war, dass nicht viele Siebzigjährige sagen: Sacks ein, du Sackfresse. Einer am Tisch fragte: Hey, du Sackgesicht, wie alt bist Du wirklich? Ich bin 27.Das dachte ich mir, du klingst nicht alt. Wer ist denn der alte Typ da auf dem Bild? Dein Großvater? Nee, ich hab gerade im Netz unter Alter Mann gesucht und das Bild gefunden. Das hab’ ich dann genommen.
Was für eine einzigartige Erklärung!