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Ein Gefühl für das virtuelle Spiel entwickeln – Internet Pokerstrategien


Viele Internetsites versuchen, die Onlinetische soweit es geht den realen anzupassen. Deswegen empfinden Sie die Tische vielleicht als durchaus bekannt, wenn Sie schon in echten Kartenclubs gespielt haben. Trotzdem sollten Sie auf alle Einzelheiten achten, besonders wenn Sie Ihre bisherigen Erfahrungen schwerpunktmäßig in Heimrunden und nicht im Casinospiel gesammelt haben. Abbildung 3.1 zeigt die typische Darstellung eines Internet-Pokertisches. so wie man ihn auf dem Bildschirm zu sehen bekommt. Auf nahezu allen Sites sehen die Tische so oder ähnlich aus. Der klassische Tisch imitiert den Blick auf einen realen Tisch aus der Vogelperspektive, und iuch Erstbenutzer sollten sich ohne große Verständnisschwierigkeiten auf dem Tisch zurechtfinden können.

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Abbildung 3.1: Ein typischer Internet-Tisch mit Texas Holdem und festen Limits

Leider ist schlichtes Nachahmen der realen Welt nicht immer die beste Methode, um die grafische Oberfläche eines Computerspiels zu entwickeln. Es ist auch nicht unbedingt die schnellste und visuell einfach zu verstehende Darstellung für den Gebrauch der Maus. Wegen dieser Einschränkungen kam es zur Entwicklung neuerer modernerer Tische (siehe Abbildung 3.2).

Ein Blick auf den Tisch
Einige Merkmale des Online-Tisches spiegeln die Details eines realen Tisches wider, andere sind typisch für das Netz. Wir werden sie alle in diesem Abschnitt behandeln, damit Sie möglichst schnell bereit sind, sich mit Selbstvertrauen dem virtuellen Spieltuch zu nähern. Die folgende Liste erklärt die wichtigen Begriffe, die Sie zum Start kennen müssen (werfen Sie zu Ihrer eigenen Unterstützung immer auch einen Blick auf die Abbildungen 3.1 und 3.2):
– Namensschild: Es zeigt den Alias-Namen eines Spielers, wie viel Geld er vor sich hat sowie ob er spielt oder aussetzt. Wenn kein Spieler den Platz beansprucht, wird er als offen markiert, dann muss man nur noch draufklicken und kann Platz nehmen.

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Abbildung 3.2: Modernere Version eines Internet-Tisches mit No Limit. Beachten Sie die größere Fläche für die Benutzerkontrolle im Vergleich zur klassischen Form aus Abbildung 3.1.

– Individueller Einsatz: wird direkt vor der Sitzposition des Spielers angezeigt. Wenn Sie mit dem Cursor über die Chips gehen, wird in Zahlen angezeigt, wie viel gesetzt wurde.
– Individuelle Erhöhung: Wird als separater Chipstapel von der ursprünglichen Wette angezeigt. Wenn Sie mit dem Cursor über die Chips gehen, wird in Zahlen angezeigt, um wie viel erhöht wurde.
– Pot: Wird in der Tischmitte angezeigt. Wenn Sie mit dem Cursor über die Chips gehen, wird in Zahlen angezeigt, wie viel Geld im Pot ist.
– Aktionskontrollen: Sie können schieben, setzen, erhöhen oder aussteigen, indem Sie auf den entsprechenden Aktionskontrollknopf klicken. Die Buttons sind deutlich mit der entsprechenden Aktionsmöglichkeit beschriftet.

– Einsatzregler: Haben Sie noch eine alte Stereoanlage oder gehören Sie zur Generation MP3? Wie mit einem Lautstärkeschieberegler an der Stereoanlage regeln Sie hier auch die I lohe. Hier wird es allerdings nicht lauter, sondern der Einsatz bei No Limit geht hoch (siehe Abbildung 3.2). Sie können den Betrag auch in die entsprechende Textbox eintippen.
– Gemeinschaftskarten: Die Flops. Turn- und Riverkarten bei Holdem oder Omaha werden in der Tischmitte angezeigt.
– Ihr Blatt: Das Programm zeigt Ihre Karten immer aufgedeckt vor Ihrem Namensschild, solange Sie noch aktiv am Spiel beteiligt sind. Sobald Sie aussteigen, verschwinden die Karten vom Tisch.
– Gegnerisches Blatt: Wird natürlich bis zum Aufdecken (Showdown) zum Ende des Spiels nur verdeckt angezeigt. Wenn Sie beim Showdown verlieren, wird die gegnerische Hand aufgedeckt, wenn Sie den Gegner schlagen, hat er die Option, seine Karten ohne aufzudecken abzuwerfen.
– Tischdiskussion: Zeigt alle Bemerkungen des Kartengebers (z.B. welche Aktion am Tisch passiert) gemischt mit den Bemerkungen der .Spieler.
– Dealer-Ansagen: Dient zur Einstellung der Redseligkeit des Kartengebers. Typischweise in drei Stufen einstellbar:
– Knapp: Es wird nur angesagt, wer die Hand gewinnt und verliert.
– Normal: Information über die Karten auf dem Tisch und die Ergebnisse der aktuellen Hand.
– Wortreich: Sie erhalten Informationen über alles, was auf dem Tisch zu sehen ist.

Am klassischen Tisch stellt man die Redseligkeit über ein Aufklappmenü ein. am modernen Tisch klickt man über ein Menü eine der drei Möglichkeiten an (rot für knapp, gelb für normal, grün für wortreich).
– Chatfeld: Hier können Sie Kommentare und Meinungen an andere Spieler des Tisches abgeben. Ihre Meldungen erscheinen dann im Tischdiskussionsfenster. Natürlich kann man dort auch Smileys und viele andere Symbole in den Text einbauen.
– Chips kaufen: Am modernen Tisch klicken Sie auf den Kontrollknopf, am klassischen Tisch auf das Chipfach (Chipvorrat) in der Kartengeberposition.
– Dealerbutton: Zeigt an, wer als Letzter agiert, und bewegt sich von Spiel zu Spiel im Uhrzeigersinn um eine Position weiter. Online genauso wie im realen Casino nimmt das Haus nicht am Spiel teil, sondern bietet nur unter kontrollierten Bedingungen die Dienstleistung Poker an. Dafür lässt es sich bezahlen, indem jeder Pot taxiert wird.

– Aussetzen-Kontrolle: Jedes Mal, wenn Sie nicht aktiv teilnehmen, aber auch nicht den Platz aufgeben wollen, nutzen Sie diesen Kontrollknopf. Das ist die höfliche Form auszusetzen, wenn Sie mal eine Pause brauchen. .Andere Spieler müssen jetzt nicht warten, bis jedes Mal. wenn Sie dran wären, das Zeitlimit überschritten würde.
– Nach dem Aussetzen müssen Sie sich wieder anmelden, indem Sie den Zurück im Spiel- Button drücken, der inzwischen aufgetaucht ist. Wenn Sie während eines Turniers aussetzen, zieht die Site weiter Ihre Blinds ein, wenn Sie dran sind.
– Aktionsanzeiger: Hier wird angezeigt, wer als Nächster dran ist. Am klassischen Tisch ein kleiner Hinweispfeil, der eventuell etwas schwierig zu sehen ist, allerdings gibt es immer ein akustisches Signal, wenn Sie selbst dran sind. Am modernen Tisch ist es ein heller Balken (Gelb zeigt, wer dran ist), der von Spieler zu Spieler wandert.