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Eine gute Online Pokersite auswählen – hilfreiche Information

Vielleicht sind Sie beim ersten Mal online nervös, und Ihnen brennen unzählige Fragen unter den Nägeln. Ist es sicher, wenn ich meine vertraulichen Bankdaten angebe? Geht es auf der Site fair zu? Oder allgemein, kann ich den Betreibern trauen? Der Zauber findet auf der Site statt, die Sie für sich aussuchen: Freude, Tränen. Sorgen, Berechnen, Fluchen, Jubel. Glückskäufe und Bad Beats. Wie also finden Sie die Site, die diese vielen Emotionen wert ist? Eine Site zu finden, ist nicht sehr schwer und überraschend risikolos. Natürlich spüren Sie eine kleine Unsicherheit bei der finanziellen Transaktion. Aber dieser Abschnitt zeigt Ihnen, wie Sie Risiken minimieren, und hilft Ihnen, sich dort sicher zu fühlen, wo Sie letztendlich landen. Mittlerweile spielen Hunderttausende unter sicheren Bedingungen Online-Poker; Sie können leicht einer von ihnen werden, wenn Sie wissen, worauf Sie zu achten haben.

Immer dran denken: Sie sind der Kunde
Wann immer Sie online Poker spielen, sollte Ihnen als Erstes bewusst sein, dass Sie dort ein Kunde sind. Wenn Ihnen an einer Site irgendetwas nicht gefällt, sei es das Management, die Art der Antworten des Supportteams, Leerlaufzeiten auf der Site oder schlicht die Aufmachung der Site selbst, dann nehmen Sie sich die Freiheit, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Es gibt genug Alternativen und vermutlich auch einen Anbieter, bei dem Ihr hart verdientes Geld besser aufgehoben ist. Wenn Sie um hartes Geld spielen, reduziert sich jeder Pot, den Sie gewinnen, durch die Taxierung des Betreibers (mehr zum Thema in Poker-Artikel). Selbst wenn es wie ein Trinkgeld aussieht und Sie den Löwenanteil des Pots einstreichen, zahlen Sie fürs Spielen, und auf lange Sicht zahlen Sie viel (angenommen, Sie gewinnen viele Pötte … wenn nicht, zahlen eben Ihre Gegner). Wenn Sie meinen, für Ihr Geld nicht die richtige Gegenleistung zu bekommen, dann nichts wie weg. Probieren Sie eine andere Site. Und nicht vergessen, Ihr Geld abzuheben, wenn Sie eine Site für immer verlassen wollen (das Prozedere wird in Poker-Artikel genauer beschrieben). Sie müssen sich nicht gut fühlen, wenn Sie einem Pokerbetreiber Geld anvertrauen, aber Sie sollten niemals das Gefühl bekommen, Ihr Geld einer langsamen Organisation anzuvertrauen, besonders weil es so viele Anbieter gibt. Stellen Sie sicher, dass Ihr Geld zu einem respektablen Service geht, wo Sie auch Geld verdienen können.

Die Qualität von Sites bewerten
Wir möchten betonen, dass wir hier keine der individuellen Firmen oder Firmengruppen empfehlen, die in diesem Poker-Artikel genannt werden. Wir möchten Ihnen nur ein paar logische Richtungshinweise geben, die Ihnen in Zukunft bessere Entscheidungen ermöglichen. Beachten Sie die folgenden Faktoren bei der Wahl einer Website. Es gibt keine besondere Rangordnung:
– ln welchem Land ist die Site angesiedelt und wie ist sie lizenziert? Wegen der Glücksspielbeschränkungen in den USA müssen sämtliche Server außerhalb der Grenzen der Vereinigten Staaten lokalisiert sein. Bis vor einigen Jahren hatten sämtliche qualitativ hochwertigen Sites ihre Basis im mittelamerikanischen Costa Rica. Allerdings hat die Kawanake Indian Reservation in Kanada das Site Hosting innerhalb ihres Stammesterritoriums so attraktiv gemacht, dass mittlerweile fast alle Sites nach dort umgezogen sind (und alle Sites schmücken sich mit einem Siegel der Kawanake Gaming Comission). In Europa hat sich Gibraltar als Lizenzanbieter und Site Host einen Namen gemacht. Auch das neue EU-Mitglied Malta hat in jüngster Zeit Möglichkeiten für Internet-Glücksspiellizenzen geschaffen. Einige der besten Sites sind in Malta angesiedelt. Allgemein gilt, dass Spiellizenzen von souveränen Staaten nur an Betreiber mit hohen Standards vergeben werden. Wenn eine Site also keine Lizenz ausweist, dann sollten Sie nochmals überlegen. Wir erwarten, dass früher oder später gefälschte Pokersites mit dem ausschließlichen Zweck, den Leuten ihr Geld abzunehmen, auftauchen werden. Also, Augen auf und wählen Sie mit Bedacht.

– Genehmigungszertifikate. Werden von Organisationen verliehen, die sichere Finanztrans-aktionen und/oder Wirtschaftsprüfungen anbieten. Fin Beispiel wäre Price Waterhouse Coopers (pwc*com – eine anerkannte und respektierte Beratungsfirma, die elektronische Mischalgorithmen für Karten geprüft und abgesegnet hat). Das Zertifikat „besagt nicht, die Site sei großartig, sondern nur, dass Dritte die Software untersucht haben. Die gleiche prüfende Härte wird angewandt, wenn ein neuer Betreiber sich für eine Lizenz bewirbt, besonders wenn er sie von Regierungsstellen in Malta oder Aldernay will.
– Aktion. Je regelmäßiger eine Site aktive Spiele am Laufen hat, desto verlässlicher kann man sie als rechtmäßig einstufen. Ein Blick auf Poker Pulse hilft beim Vergleich der Topsites, was deren Spielerzahl angeht (pokerpulse*com). Wenn Sites länger absolut ruhig sind, weil dort keiner spielt, dann Vorsicht.
– Nutzung Dritter für Geldtransfers. Wenn eine Pokersite Geldströme mithilfe Dritter (zum Beispiel NETeller oder Western Union) steuert, dann muss sie den Vertragsbedingungen dieser Dritten zustimmen und sich entsprechend verhalten. Selbst wenn Sie nicht über Dritte Ihr Geld transferieren, ist die Tatsache, dass die Site diese Möglichkeit anbietet, allein schon ein Glaubwürdigkeitsbeweis (beachten Sie Poker-Artikel, dort finden Sie noch mehr über das Thema Geld).
– Gratisspiele. Alle um Qualität bemühten Sites geben Ihnen Gratischips, wenn Sie die Spielmöglichkeiten buchstäblich für lau ausprobieren wollen. Selbst wenn Sie nie auch nur eine einzige Gratishand spielen wollen, lassen Sie die Finger von Sites, die diese Option nicht anbieten.
– Ihr Gefühl beim Spielen

Qualität kann auch durch Ihr Empfinden der Site geprägt sein. Selbst wenn es die absolut vertrauenswürdigste Site des Planeten wäre, die alle Ihre Freunde mehrfach täglich besuchen, wenn Sie dort durch irgendetwas genervt werden, dann suchen Sie sich einen anderen Ort zum Spielen. Befolgen Sie unsere Tipps, um ein Gefühl für die Site zu entwickeln:
– Spielen Sie möglichst lange die Gratisoptionen, bevor Sie sich entscheiden, harte Euros zu riskieren.
– Lernen Sie die Aktionsbuttons (zum Mitgehen. Erhöhen, Aussteigen usw.) kennen. Achten Sie auf typische Eigenheiten der Site. Nervt Sie etwas wie z.B. die sich überlappenden Aktionsbuttons, die wir in Poker-Artikel erwähnen?
– Macken in der Software. Es gibt auf der ganzen Welt nicht ein Programm größeren Ausmaßes, das nicht irgendwelche Macken (Bugs) enthält. Wenn allerdings schon in der Version für Gratisspiele dauernd was schief läuft. z.B. der PC hängt sich auf oder verweigert die Kommunikation, dann wird es Zeit, nach einer besseren Site zu suchen.
– Verbindungsprobleme. Wenn Sie immer wieder die Verbindung zu einer Site verlieren, kann die Ursache auch dort liegen. Überprüfen Sie, ob durch das gleichzeitige Browsen auf verschiedenen Websites Störungen verursacht werden. Wenn Sie eine intakte Internet-verbindung haben, aber keine Pokeraktion von der gewählten Site bekommen, könnte das Problem beim 1 lost liegen. Vielleicht sollten Sie andere Sites besuchen. Poker-Artikel bringt mehr über Verbindungsprobleme.

– Identische Sites. Wenn Sie auf eine Site stoßen, die einer anderen absolut ähnlich sieht, dann haben Sie vielleicht eine gefunden, die ihre Software von einer anderen in Lizenz erworben hat. Stochern Sie ein wenig herum und versuchen Sie herauszufinden, wer da bei wem abgeschrieben hat. Selbst wenn alles identisch ist: Sites, die mit einer Lizenzsoftware arbeiten, haben meist kein kompetentes Personal im Hintergrund, das sich um Störungen und Macken in der Software kümmern kann. Außerdem verfügt eine Lizenzsite meist über deutlich weniger Mittel für Marketing- und Werbeaktionen. Line Site mit eigener Software bietet nicht nur ständige Softwareaktualisierungen, sondern lässt auch erwarten, in zwei Jahren noch im Geschäft zu sein. Selbst wenn das Risiko für den Untergang einer Site gering ist, wäre es doch ärgerlich, wenn das passiert und Ihr Geld mit untergeht.

– Rückmeldungen anderer Nutzer. Wenn Sie gratis spielen, um ein Gefühl für eine Site zu entwickeln, sollten Sie andere Nutzer nach deren Eindrücken fragen. Was gefällt ihnen, was mögen sie nicht? Fragen Sie auch, ob sie andere Sites empfehlen können, weil sie dort selbst spielen. Die Antworten können sehr hilfreich sein.

Was die Betreiber gegen Bandenspiel tun
Von Bandenspiel (collusion) spricht man, wenn zwei oder mehrere Spieler während einer Partie Informationen Austauschen und diese zum Nachteil anderer Spieler nutzen. Sehr einfach wäre, wenn zwei Spieler sich über die Stärke Ihrer Blätter informieren (z.B. per Telefon oder Instant Messenger). Der Schwächere von beiden steigt dann aus dem Spiel aus. Die brutalere und aggressivere Variante wäre, wenn die zwei Bandenspieler sich gegenseitig erhöhten, bis der oder die anderen Spieler aussteigen. Für ienen Spieler am Tisch ist es sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, Bandenspiel zu erkennen. Die Sitebetreiber haben es da einfacher. Sie kennen die Karten aller Spieler und sehen so, wie oft ein Spieler mit Müllblättern den Pot attackiert. Sie registrieren auch, wenn die gleichen Spieler immer wieder zusammen an einem Tisch sitzen. Sie registrieren auch die IP-Adresse eines jeden Spielers und könnten damit sogar feststellen, wenn zwei Bandenspieler im gleichen Raum vor ihren Rechnern sitzen. Durch Kombination dieser vielen Informationsfragmente erhalten die Betreiber ein sehr präzises Bild, wenn jemand zu betrügen versucht. An Tischen mit höheren Einsätzen, z.B. $30/$60 Holdem, beobachten zusätzlich erfahrene menschliche Wächter die Aktion – das garantiert ein zusätzliches Element der Sicherheit.

Werden Sie fair behandelt?
Wenn Sie eine qualitativ hochwertige Site gewählt haben, können Sie praktisch sicher sein, dass es dort fair zugeht. Sich dort wohlzufühlen, hat mehr einen psychologischen als einen praktischen Cuberwelt-Aspekt. In der wirklichen Welt passiert mir das nie! ist ein häufig aus Ärger gemachter Ausspruch von Onlinespielern (natürlich besonders dann, wenn wieder mal irgendein Idiot bis zum River mitgegangen ist und auf seine Wunderkarte getroffen ist). Nun. hier sind die schlechten Nachrichten: Das passiert überall, und die Site ist nicht dazu da, um Sie in die Pfanne zu hauen.
Bad Beats sind online genauso übel wie in der wirklichen Welt der Kartenclubs, und die Onlinewelt ist keinen Deut ungerechter. Was Sie in der Onlinewelt erleben, sind deutlich mehr Blätter pro Stunde. Die Spielgeschwindigkeit ist höher, daher passieren auch mehr Bad Beats pro Stunde. Aber die relative Häufigkeit der Bad Beats ist nicht höher. Denken Sie kurz drüber nach: Welchen Vorteil hätte ein Betreiber, wenn er Ihnen unfaire Spiele anböte? Die Betreiber haben kein besonderes Interesse an Ihrem Spiel.

Alles, was sie interessiert, ist die Gesamtaktion an den Tischen – je mehr, desto besser, denn der Profit (durch Taxe) ist direkt proportional zum Spielvolumen. Wenn Sie also meinen, Sie würden unfair behandelt oder betrogen und deswegen die Site verlassen, dann wäre das nachteilig für die Betreiber. Keine Site kann sich heutzutage noch schlechte Propaganda leisten. Pokersites verdienen genug Geld durch normale, faire Operationen und müssen niemanden betrügen. Alles, was sie interessiert, ist ein einwandfrei ablaufendes Spiel, damit die Kunden bleiben. Keine Site, auf der um harte Währung gespielt wird, kann es riskieren, wegen Unregelmäßigkeiten abgeschaltet zu werden. Deswegen wird nicht nur korrekt gemischt und ausgeteilt. sondern die guten Sites betreiben die Sicherheit auch aktiv, damit die Kunden sich sicher fühlen. Besonders halten sie mögliches Bandenspiel im Auge (wenn Spieler also Informationen austauschen – siehe Kasten Was die Betreiber gegen Bandenspiel tun). ln den frühen Tagen des Internet-Poker sind einige schräge Anomalien passiert:

Wir wissen von einer Site, auf der ein Zufallsgenerator (der Computeralgorithmus, der die Karten mischt, indem er Zufallszahlen wählt) vorhersagbar war. Auf einer anderen konnte man die verdeckten Karten der Gegner einsehen. Zum Glück sind diese Tage lange vorbei. Moderne Zufallsgeneratoren sind hoch entwickelt (sie nutzen beispielsweise die Mausbewegungen aller Nutzer der Site, um Zahlen zu generieren). Verdeckte Karten werden heute in hochverschlüsselter Form nur an den einen PC des Spielers gesendet, der sie dann auf seinem Bildschirm sieht, und nirgendwohin sonst. Informationen zu den Karten der anderen Spieler bekommt er erst im Moment des Aufdeckens. Auf einer Qualitätssite bekommen Sie wirklich zufallsverteilte Karten. Das Spiel ist fair. Vielleicht ist das schwer zu glauben, wenn Sie im dritten Turnier nacheinander durch drei Bad Beats am River erledigt werden, doch das macht das Spiel keinen Deut weniger ehrlich. (Lesen Sie den Abschnitt Eine Pokersite auswählen später in diesem Poker-Artikel. Dort finden Sie Informationen, wie Sie eine Qualitätssite erkennen).

Nicht nur das Äußere des Bonus zählt
Angenommen, Sie wollen sich vielleicht für eine Site entscheiden, die Ihnen 20 % Bonus für Ihre erste Einzahlung bis zu € 500 zahlt. Sie könnten glatte €100 dazu bekommen, wenn es Ihnen nichts ausmacht, sofort €500 aufzutreiben. Sie studieren das Kleingedruckte etwas genauer und finden, dass Sie dazu so lange spielen müssen, bis der gleiche Betrag an Taxe (also € 100) generiert ist, bevor der Bonus für Sie freigegeben wird. Die Site setzt aber kein Zeitlimit für Sie, um den Bonus zu erspielen. Wenn Sie eine Weile gratis gespielt haben und die Site mögen, könnte es sich lohnen, die €500 zu investieren. Sie spielen, bis Sie die magische Bonuszahl erreicht haben. Ihren aktuellen Stand können Sie auf Ihrer Kontoseite jederzeit einsehen. Nun, angenommen, die Bonussituation ist die gleiche, Sie müssen die € 100 an Taxe aber innerhalb einer gewissen Frist, zum Beispiel 30 Tage erspielen. Jetzt wird es schwieriger: Um einen Eindruck zu bekommen, wie viel Taxe Sie generieren, beobachten Sie einen Tisch, auf dem in der Größenordnung, die Ihnen vorschwebt, um harte Euros gespielt wird. Nach einigen Minuten sehen Sie, wie viel Taxe abfließt. Jetzt nur noch ein wenig Dreisatzmathematik, und Sie wissen, wie lange es dauern wird, bis € 100 an Taxe generiert sind. Jetzt können Sie realistisch einschätzen, ob Sie überhaupt die Menge an Spiel abarbeiten können, um innerhalb der Zeitbeschränkung den Bonus zu erreichen.

Beim Registrieren all die guten Dinge mitnehmen
Der einfachste Weg zum Geld ist, wenn Ihnen jemand etwas gibt, oder? Nun, genau das passiert im Grunde, wenn Sie sich auf einer Site als neuer Spieler registrieren lassen, und zwar auf den meisten, wenn nicht allen der heutigen Pokersites. Vielleicht wirkt es wie ein Zeitsprung zurück in die alten Tage des Internetbooms, als Firmen Ihnen eine Segelyacht mitgaben, sobald Sie ein Pfund Hundefutter kauften (und anschließend Investoren erzählten, so könnte man Geld verdienen).
Für Pokersites macht all das aber Sinn, denn Poker ist eine klebrige Angelegenheit. Sobald Sie einmal auf einer Site zu spielen begonnen haben, wissen die Betreiber, dass Sie vermutlich zurückkommen werden. Deswegen können sie mit einiger Sicherheit annehmen, Sie werden das heute erhaltene Bonus-Geld vermutlich früher oder später wieder in Form von Taxe an die Site zurückgeben. Die Sites bieten typisch erweise einen prozentualen Anteil der Ersteinzahlung als Bonus – meist etwa 20 %. Das bedeutet, wenn Sie ein Onlinekonto mit € 100 eröffnen, erhalten Sie €20 extra.

Allerdings haben alle Sites eine Kappungsgrenze für die Bonuszahlung. Sie liegt meist bei € 100. Bevor Sie jetzt aber losrennen und Einzahlungen und Abhebungen wie ein durchgedrehter Banker vornehmen, müssen Sie sich eine kleine Einschränkung über Gratisgeld (wie es unser Freund Mark Solid Goldstein bezeichnet) deutlich machen: Sie müssen eine gewisse Zahl an Spielen absolvieren, um den Bonus zu bekommen. Die Zahl variiert, aber üblicherweise müssen Sie etwa fünfmal so viele Hände spielen, wie Sie Bonuseuros haben, oder Sie müssen an Tischen spielen, wo die Taxe während Ihrer Spielzeit den Betrag des Bonus erreicht. Bevor Sie das erste Mal Geld in die Höhlen einer Online-Pokersite schaufeln, sollten Sie das Kleingedruckte rund um die Bonuspolitik lesen. Sie sollten so einzahlen, dass das Maximum an Bonus für Sie herausspringen kann, gleichzeitig muss es aber auch möglich sein, den Bonus auch tatsächlich abzuschöpfen (so wie es im Kasten Nicht nur das Äußere des Bonus zählt in diesem Poker-Artikel beschrieben ist).

Die Bonusprogramme der Pokersites sind eine Art Alles-oder-Nichts-Geschichte. Wenn Sie einen € 100-Bonus zu 80 % erspielt haben, bekommen Sie nichts, bevor Sie nicht auch die letzten 20 % erarbeitet haben. Wenn Sie € 500 eingezahlt haben und das Geld verlieren, bevor Sie sich das Bonusrecht erarbeitet haben, können Sie erneut einzahlen und von vorn beginnen. Wenn Sie sich entscheiden, wie viel Bonus Sie erreichen wollen, und unsicher sind, ob Sie den Kriterien gerecht werden, dann sollten Sie bitte immer zugunsten des geringeren Spiels entscheiden. Einen kleinen Bonus für weniger Spielvolumen zu bekommen, ist besser als gar keinen für nicht ausreichendes Spielvolumen. Wenn Sie online zu spielen beginnen, versuchen Sie folgende Strategie: Spielen Sie auf einer Site, bis Sie den Bonus für Neukunden eingeheimst haben. Dann auf zur nächsten Site, bis Sie auch dort den Bonus erreicht haben. Aufschäumen und spülen – wiederholen Sie das, so oft es geht. So maximieren Sie Ihre Bonusmöglichkeiten, lernen sehr viele Sites kennen und finden vielleicht die Site, wo Sie vorübergehend am liebsten spielen.

Noch mehr Bonus
Die großen Sites versuchen ständig, ihre Stammspieler bei der Stange zu halten. So kommt es häufig vor, dass zusätzliche Boni geboten werden, wenn der Spieler frisches Geld einzahlt. Die Bedingungen sind nahezu identisch wie bei Ersteinzahlungen, und es lohnt sich wirklich, auf derartige Angebote zu achten. Die Zusatzbonusprogramme sind fast immer an spezielle Werbeveranstaltungen geknüpft (z.B. ein Platz im Hauptturnier der WSOP, Geburtstag der Pokersite, ein Spiel gegen Supermodels usw.). Sobald Sie irgendwo Mitglied sind, werden Sie unaufgefordert per E-Mail informiert, und selbstverständlich kündigen Werbebanner auf der Site die Werbemaßnahmen an. Wenn eine Site häufig Bonusprogramme anbietet, sollten Sie niemals Geld transferieren, bevor Sie den Bonus ausgeschöpft haben. Außerdem (und besonders, wenn Sie das Geld dafür haben) sollten Sie ernsthaft erwägen, zusätzliches Geld einzuzahlen, selbst wenn Ihr Konto gut gepolstert ist und Sie regelmäßig gewinnen. Beobachten Sie Ihr Bonuskonto. Wenn die Bonuszahlung eingegangen ist, heben Sie das Geld ab, damit Sie bei der nächsten Bonusaktion wieder dabei sind.