thailand plant legale casinos in entertainment komplexen – gesetzesentwurf mit hohen zugangshürden für einheimische sorgt für diskussionen

Thailand plant legale Casinos in Entertainment-Komplexen – Gesetzesentwurf mit hohen Zugangshürden

Thailands Regierung macht den Weg frei für legale Casinos in Entertainment-Komplexen

Die thailändische Regierung hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Legalisierung von Casinos gemacht. Das Kabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der Glücksspiel innerhalb von Unterhaltungszentren ermöglichen soll – ein Schritt, der sowohl den Tourismus stärken als auch neue wirtschaftliche Impulse setzen soll.

Hoffnung auf Milliardeninvestitionen – mit klaren Einschränkungen

Der Entwurf sieht vor, dass Casinos künftig Teil größerer Unterhaltungskomplexe sein dürfen – allerdings mit Einschränkungen. Nur 10 % der Gesamtfläche eines solchen Komplexes darf für den Casinobetrieb genutzt werden. Die Regierung erhofft sich durch das Projekt Investitionen in Höhe von mindestens 2,6 Milliarden Euro sowie jährliche Staatseinnahmen von rund 320 Millionen Euro. Zudem sollen die Resorts dazu beitragen, mehr internationale Gäste nach Thailand zu locken.

Hohe Zugangshürden für Einheimische sorgen für Kritik

Während Touristen voraussichtlich keine Probleme beim Zugang haben werden, gelten für thailändische Staatsbürger strenge Voraussetzungen. Laut aktuellem Entwurf müssten Thailänder eine Bankeinlage von 1,3 Millionen Euro nachweisen und zusätzlich eine Eintrittsgebühr von rund 130 Euro zahlen, um ein Casino betreten zu dürfen.

Diese Regelung sorgt für Aufsehen und Kritik – besonders in Anbetracht des vergleichsweise niedrigen pro-Kopf-BIP von rund 6.500 Euro. Viele Experten halten die Zugangsbeschränkung für unrealistisch und sozial ungerecht.

Diskussion über Änderungen noch offen

Obwohl der Entwurf nun vom Kabinett freigegeben wurde, steht er noch ganz am Anfang des Gesetzgebungsverfahrens. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra erklärte gegenüber der Presse, dass der Text noch nicht final sei und während der parlamentarischen Beratungen durchaus noch angepasst werden könne.

Zunächst wird das Gesetz dem Repräsentantenhaus vorgelegt, anschließend folgt die Prüfung im Senat, bevor es dem König zur Unterschrift vorgelegt wird.

Ein Land im Zwiespalt zwischen wirtschaftlichem Aufbruch und sozialen Bedenken

Die Idee, Glücksspiel zu legalisieren, hat in Thailand eine lange Geschichte – bisher jedoch ohne konkrete Umsetzung. Nun scheint der politische Wille erstmals stark genug, ein solches Projekt voranzutreiben. Die Regierung sieht darin eine Möglichkeit, illegales Glücksspiel einzudämmen, die Binnenwirtschaft anzukurbeln und touristische Angebote aufzuwerten.

Doch es gibt auch kritische Stimmen: Sozialwissenschaftler und Bürgerinitiativen warnen vor steigender Spielsucht, unklaren Regulierungsmechanismen und der Gefahr, dass am Ende vor allem große Konzerne profitieren, während die breite Bevölkerung außen vor bleibt.

Fazit: Ein ambitioniertes Vorhaben mit vielen offenen Fragen

Mit dem geplanten Gesetz für legale Casinos in Unterhaltungszentren betritt Thailand politisches Neuland. Die wirtschaftlichen Chancen sind erheblich – doch ob die Gesellschaft langfristig davon profitiert, wird maßgeblich davon abhängen, wie das Gesetz letztlich ausgestaltet wird. Vor allem die Frage, wie soziale Gerechtigkeit und Zugangsmöglichkeiten für Einheimische geregelt werden, dürfte in den kommenden Wochen und Monaten noch für intensive Debatten sorgen.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann werden die ersten legalen Casinos in Thailand eröffnet?

Ein konkretes Datum steht noch nicht fest. Das Gesetz befindet sich aktuell im Gesetzgebungsprozess und muss noch vom Repräsentantenhaus, Senat und dem König abgesegnet werden.

Dürfen thailändische Bürger Casinos besuchen?

Ja, aber nur unter strengen Bedingungen. Laut Entwurf ist ein Vermögensnachweis von 1,3 Millionen Euro und eine Eintrittsgebühr nötig – was Kritik ausgelöst hat.

Wie hoch sind die erwarteten Einnahmen durch die Casino-Legalisierung?

Die Regierung rechnet mit Investitionen von rund 2,6 Milliarden Euro und jährlichen Staatseinnahmen von etwa 320 Millionen Euro.

 

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