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Leichtathletik Sportwetten Tipps und Strategien – empfehlenswerte Information

Internationale Buchmacher bieten feste Quoten für Leichtathletik-Events an. Die Einzel wette ist oft die einzige vorteilhafte Wette und auch die einzige erhältliche. Die Buchmacher bieten starke Favoriten zu niedrigen Quoten an, das heißt, wir müssen vielleicht auf die beiden ersten Plätze wetten, um eine anständige Rückzahlung zu bekommen. Die Quoten bei den großen Titelkämpfen werden schnell angepasst an die Events in den Laufdisziplinen und den technischen Wettbewerben. Überbewertete Quoten werden in der Leichtathletik ebenfalls schnell angepasst. Wir müssen deshalb entschlossen und ebenso schnell in unseren Wettentscheidungen handeln.

Der physisch und mental stärkste Athlet gewinnt in der Leichtathletik. Zufallsfaktoren entscheiden selten in diesem Sport. Höchstens Mittelstreckenrennen bieten einige Überraschungen. Der Favorit setzt sich in technisch einfachen Events oft durch, wie etwa im Kugelstoßen. Das Speerwerfen ist die Ausnahme von der Regel. Die Fähigkeit, kreativ zu denken, ist ein Vorteil, wenn wir auf Team-Events wetten. Leichtathletik ist anders. Zufallsfaktoren helfen dem Außenseiter beim Fußball. Auf ihn zu wetten bei einer Quote von 5,00 ist vernünftig, obwohl wir wissen, dass das Team mittelmäßig ist. Zufallsfaktoren werden dem Außenseiter helfen, häufiger zu gewinnen als nur eines aus fünf Spielen.

Eine falsche Schiedsrichter-Entscheidung, die Arroganz des Gegners oder andere Zufallsfaktoren können das Ergebnis eines Spiels beeinflussen. Zufallsfaktoren beeinflussen das Ergebnis in der Welt der Leichtathletik nicht im gleichen Grad. Im Normalfall gibt es keinen Grund, gegen den Favoriten zu wetten, es sei denn, wir kennen besondere Gründe. Die wichtigste Aufgabe des Wetters ist, die relative Stärke der Athleten im Wettkampf einzuschätzen. Vorhergehende Ergebnisse mögen unseren Einschätzungen vielleicht etwas helfen. Wir müssen die Ergebnisse kritisch prüfen. Die Bedingungen, die während der Ermittlung der Resultate herrschen, sind entscheidend für unsere Analysen.

Welcher Athlet ist in der Lage, während eines wichtigen Wettbewerbs seine Höchstform zu erreichen? Welche Athleten haben ihre Höchstform schon vor dem Wettbewerb erreicht? Das sind al-les sachdienliche Fragen, die dringend eine Antwort erfordern. Einige Kandidaten sind die ganze Saison hindurch wenig konstant in ihre Leistungen, aber sie schaffen es, top zu sein, wenn es darauf ankommt. Es kann deshalb ein Fehler sein, die Wetten einzig auf der Grundlage von vorhergehenden Statistiken aufzubauen. Die Fähigkeit, sich unter Druck selbst zu übertreffen, kennzeichnet den Sieger. Mehrere Trainingsjahre stehen plötzlich auf dem Spiel; in Sekunden wird über Erfolg und Misserfolg entschieden. Vorhergehende Siege sind deshalb wichtig: Sie zeigen, ob der Athlet mit Druck umgehen kann. Einem ehemaligen Olympiasieger mangelt es möglicherweise an der nötigen Motivation.

Auf junge und talentierte Athleten zu wetten kann oft gute Chancen eröffnen. Das große Wettpublikum meidet diese Athleten, wenn sie relativ unbekannt sind. Brahim Boutayeb aus Marokko war so ein Unbekannter vor seinem klaren Sieg im 10000-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen 1988. Die Buchmacher boten bis zu 16 in Quoten für den jungen Marokkaner an. Junge Athleten sind immer noch riskante Investitionen, da sie meist unerfahren sind, wenn sie in großen Wettbewerben stehen. Ebenso riskant sind Stars, die zu Verletzungen neigen. Athleten neigen dazu, ihre Verletzungen über zu bewerten.

Die geschicktesten Quotenschreiber bei der Leichtathletik begründen ihre Analysen auf einer ganzheitlichen Sicht der betreffenden Athleten. Sie haben zudem die intuitive Fähigkeit, die richtigen Dinge zu erkennen wie etwa den Stil eines jungen Läufers oder die außergewöhnliche Technik eines Speerwerfers. Der Wetter in der Leichtathletik muss sowohl ein Visionär als auch ein scharfer Beobachter sein. Der mehr analytisch orientierte Wetter sollte sich auf Mannschaftswettbewerbe konzentrieren.

Laufwettbewerbe
Wir dürfen unseren Ausgangspunkt nicht vergessen: Welcher potenzielle Sieger läuft zu seiner vollen Leistungsfähigkeit auf? Läuft Michael Johnson in Bestform? Ist Gail Devers in Topform? Auf Sprintstrecken sind große Überraschungen selten. Taktik und Zufall beeinflussen kaum das Endergebnis des 100- oder 200-Meter-Laufs. Jeder läuft in seiner Bahn, was Einflüsse wie Schubsen und Ellenbogen-Stoßen, also gegenseitige Behinderungen ausschließt. Das 400-Meter-Rennen ist ein unbeständigeres Ereignis. Der amerikanische Läufer Butch Reynolds verlor Olympisches Gold aufgrund eines taktischen Fehlers. Dies ist vermutlich noch nie in einem 200-Meter-Rennen passiert. Auch der Hürdenlauf bietet mitunter Überraschungen, da die Läufer leicht an den Hindernissen hängen bleiben, stolpern oder fallen können.

800-Meter- und 1500-Meter-Rennen sind normalerweise taktische Rennen. 1500 Meter sind bei den Olympischen Spielen oft langsame Rennen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit von Überraschungen. Paul Ereng war so eine große Überraschung beim 800-Meter-Lauf in Seoul. Buchmacher boten 100 in Quoten für den kenianischen Läufer. Die Quoten gingen während der Spiele drastisch nach unten. Die schnellen Wetter waren in der Lage, Gewinne zu machen. Manche Beobachtung kann irreführend sein. Qualifikationsrennen sind oft langsam, was zur Folge hat, dass mittelmäßige Läufer an der Spitze mitlaufen. Diese Läufer gewinnen die Qualifikationsrennen und vielleicht auch das Halbfinale, während die geschickteren Läufer ihre Kraft für das Finale sparen.

Das Leistungsvermögen von afrikanischen Läufern ist unglaublich. Wir sollten den afrikanischen Teilnehmern auf den längeren Strecken immer besondere Beachtung schenken. Langstreckenläufer gehören oft zu einer anderen Kategorie von Athleten. Läufer wie Haile Gbreselassie und Lasse Viren scheinen fast den Schmerz, den sie auf der Strecke ertragen müssen, zu genießen. Wie die Langstreckenläufer von sich selbst sagen: Die letzte Runde ist ein anhaltender Schmerzensschrei.

Andere Events
Favoriten gewinnen oft die technischen Disziplinen. Der Athlet hat mehrere Versuche, seine Ergebnisse im Weitsprung oder Kugelstoßen zu verbessern. Das schaltet den Faktor Zufall weitestgehend aus. Die Athleten, die am weitesten werfen, sind meist auch die Besten im Endkampf der Wurf-Disziplin. Der Favorit ist sehr oft der Sieger auf dem Podium im Diskus-Wettbewerb. Der deutsche Diskuswerfer Lars Riedl war in den neunziger Jahren praktisch unschlagbar.