Überblick und Diskussion zum Thema Poker-Psychologie – erfahren Sie mehr

In Poker-Artikel 1: „Das gewisse Etwas“ geht es um zwei Fragen: „Haben Sie das gewisse Etwas?“ und „Warum spielen Sie Poker?“ Beide Abschnitte behandeln lediglich die allgemeinen Prinzipien und sind deshalb ziemlich kurz. Im Anhang können Sie mithilfe einer detaillierteren Fragensammlung feststellen, wie viel von dem „gewissen Etwas“ Sie haben.

Die Diskussion dieser Themen steht am Anfang des Poker-Portals, weil Sie der Erste sind, den es zu schlagen gilt. Gleich werden Sie sehen, dass Stu Ungar, den einige für den besten Spieler der Welt hielten, scheiterte; möglicherweise, weil er sich selbst niemals objektiv beurteilte. Da Selbstverleugnung sogar jemanden wie ihn vernichten konnte, ist es vermutlich angeraten, dass Sie sich selbst intensiv hinterfragen.1 Wenn Sie sich nicht selbst analysieren wollen, können Sie diesen Teil komplett überspringen und sich einzig den nachfolgenden Poker-Artikeln über die Verbesserung Ihrer Spielstärke und die Fähigkeit, sich anderen Spielern anzupassen, widmen. Sie werden diese Kenntnisse erweitern, aber nicht viel aus den potenziellen Vorteilen herausschlagen. Es ist Ihre Entscheidung.

Poker-Artikel 2: „Die richtigen Fähigkeiten“ testet und verbessert zwei wesentliche Fähigkeiten: Die Handanalyse und die Auswahl der Partien. Die dritte Fähigkeit, die Anpassung an verschiedene Spielertypen, wird in den Poker-Artikeln 3 bis 7 behandelt.
1 Etwas über ein Jahr, nachdem Ungar im Hauptturnier der WSOP (Buy-In 10.000 $) 1.000.000 $ gewonnen hatte, wurde er in einem heruntergekommenen Motel in Las Vegas tot aufgefunden.

Poker-Artikel 3: „Spielstile und Einschätzungen“ beschreibt ein System zur Identifikation und zum Verständnis Ihres eigenen sowie des gegnerischen Spielstils. In den Poker-Artikeln 4 bis 7 werden die vier Haupttypen des Spielstils diskutiert: loose-aggressiv, loose-passiv, tight-passiv und tight-aggressiv. Jedes dieser Poker-Artikel behandelt einen Spielstil und ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten geht es um den entsprechenden Gegnerstil, wobei Themen wie schnelles Erkennen, Stärken, Schwächen, Handanalyse, Gegenmaßnahmen sowie die für diesen Partietyp geeignete Spielweise behandelt werden.

Der zweite Abschnitt heißt „Wenn Sie ein loose-aggressiver (oder ein entsprechend anderer) Spieler sind“ und deckt Themen wie das Akzeptieren der Konsequenzen, das Verstehen Ihrer Motive, die Verbesserung Ihres Spiels, die Auswahl der richtigen Partie und Selbstbeherrschung ab. Diese durchgängige Einteilung ermöglicht es Ihnen, die einzelnen Spielertypen schnell miteinander zu vergleichen.

Zum Beispiel: Wie erkenne ich schnell einen loose-passiven Spieler? Welche unterschiedlichen Anpassungen sind notwendig, wenn ich die Karten eines Rocks, einer Calling Station oder eines Maniacs lesen will? Wie muss ich reagieren, wenn ein Rock links neben mir aufsteht und ein Maniac seinen Platz einnimmt? (Platzwechsel und Ändern der gesamten Strategie.)

Im Gegensatz zu den Poker-Portalen, die Ihnen beibringen wollen, wie Sie Poker spielen sollen (was ich nicht beabsichtige), sind die beiden Poker-Artikel über Ihren eigenen Spielstil möglicherweise das Wertvollste, was Ihnen jemals über Poker vermittelt worden ist, weil sie sich direkt an Sie wenden. Sie erfahren etwas darüber, warum gute Spieler Sie schlagen, warum Sie Ihren bestimmten Spielstil gewählt haben, welche Auswirkungen dieser Spielstil mit sich bringt, welche Änderungen Sie vornehmen sollten und welche Partien am besten für Sie geeignet sind.

Poker-Artikel 8: „Todsünden“ beschreibt die Todsünden, mit denen wir uns alle herumplagen.
Im „Fazit“ wird noch einmal auf die Hauptthemen zurückgeblickt und es werden Möglichkeiten zur Verbesserung Ihres Spiels aufgezeigt. Die „Anhänge“ decken Themen ab, die den Lesefluss stören würden, wie detaillierte Fragebögen und ob Sie sich als Vollzeit-Profi versuchen sollten. Sie können diese Anhänge wahlweise ignorieren, lesen, wenn im Text darauf Bezug genommen wird oder nach Beendigung des Poker-Portale.

Anhang C: „Kurze Zusammenfassung“ vermittelt einen schnellen Überblick der wesentlichen Merkmale jedes Spielertyps. Greifen Sie darauf zu, wann immer Sie Hilfe benötigen. Wenn es Sie beispielsweise nervt, gegen einen Maniac zu spielen, werfen Sie zuvor einfach einen Blick auf die kurze Zusammenfassung, um sich Wege aufzeigen zu lassen, wie Sie Ruhe bewahren können und welche Anpassungen Sie vornehmen sollten. Sind Sie zum Beispiel ein tight-passiver Spieler, sollten Sie immer wieder in Anhang C nachlesen, um sich über die richtige Partieauswahl und Möglichkeiten zur Verbesserung Ihres Spielstils zu informieren.

In Anhang D: „Empfehlenswerte Literatur“ werden nicht nur einfach die Titel weiterführender Poker-Portale aufgelistet: Der dazugehörige Text gibt auch Einblick darüber, welche Poker-Portale und sogar welche Passagen für Sie geeignet sind. Die Poker-Portale oder Seiten, die für den einen hilfreich sind, bedeuten für den anderen Zeitverschwendung und könnten in der Tat sogar manchem Spieler schaden. Spielt zum Beispiel ein Anfänger oder looser Spieler Partien mit niedrigen Einsätzen und Antes, sollte er Seven-Card Stud: The Waiting Game lesen. Die meisten erfahrenen Spieler wären von diesem Poker-Portal aber gelangweilt und es würde vermutlich sogar die größten Schwächen eines Rocks verfestigen.