Home » Fußballwetten » Fussball Tipps » Suchtgefahren beim Glücksspiel – bewusst zocken statt blind hoffen

Suchtgefahren beim Glücksspiel – bewusst zocken statt blind hoffen

Suchtgefahren beim Glücksspiel – bewusst zocken statt blind hoffen
Blackjack, Poker, Roulette oder Sportwetten – ob das Hobby des Glücksspiels spaßiger Zeitvertreib oder ernst zu nehmendes Problem ist, hängt in erster Linie vom Spieler selbst ab. Was harmlos beginnt, kann durchaus gravierenden Schaden anrichten. Umso wichtiger ist es das Glücksspiel bewusst zu betreiben, um zu verhindern, dass die Gefahr einer Spielsucht überhaupt entsteht.

Individuelles Spielverhalten ist entscheidend
Zunächst einmal unterscheiden sich Glücksspiele in sofern von anderen Spielen, als dass es bei ihnen immer die Chance auf einen Gewinn geht. Somit ist Glücksspiel potenziell riskant, da der in Aussicht gestellte Gewinn zunächst einmal nichts mit persönlichen Fertigkeiten oder Fähigkeiten zu tun hat. Glücksspiel ist immer auch ein Stück weit vom Zufall abhängig und den hat man nicht in der Hand. Dennoch gibt es grundsätzlich erst einmal wenig am Glücksspiel an sich zu kritisieren, Nervenkitzel und Spannung sind von vielen Spielern auch gewollt. Solange es keine Probleme beim Glücksspiel gibt, hat man an sich auch kein Problem mit dem Glücksspiel. Es kommt immer auf das individuelle Spielverhalten an, wenn es darum geht, ob man verantwortungsvoll oder mit einer schleichend eintretenden Abhängigkeit spielt.

Suchtgefahren beim Glücksspiel - bewusst zocken statt blind hoffen 1
Infografik freundlicherweise zur Verfügung gestellt von onlinecasinofuchs.de

Wann wird Glücksspiel zur Sucht?
Solange man im Rahmen des Möglichen bleibt und keine finanziellen Probleme auftreten, die dem Glücksspiel geschuldet sind, spricht wie gesagt nicht viel gegen das betreiben von Glücksspiel. Manche Arten des Glücksspiels sind auch im Kontext von anderen Hobbys oder Lebensgewohnheiten zu betrachten. So ist es für Sportfans nichts Ungewöhnliches beispielsweise auf den Sieg einer favorisierten Mannschaft zu wetten, in manchen Familien hat das allwöchentliche Lottospielen Tradition. Wenn sich die Verhaltensweisen jedoch durch das Glücksspiel verändern und zu einer Gefahr werden können, sollte man sein eigenes Spielverhalten hinterfragen. Folgende Fragen helfen dabei, das Risiko einer Glücksspielsucht einzuschätzen:

Vernachlässigt man sein Umfeld / Bekanntenkreis durch das Glücksspiel und hat weniger Zeit für andere Aktivitäten?
Hat man aufgrund des Glücksspiels oft finanzielle Engpässe und leiht sich aus diesem Grund oft Geld von Freunden / Bekannten / der Familie?
Hat man Stimmungsschwankungen und wird in verschiedenen wichtigen Lebensbereichen unzuverlässig und träge?
Hält man sein Glücksspielverhalten unter Umständen geheim und belügt im Zuge dessen sein Umfeld in bestimmten Dingen?

Wer diese Fragen alle mit einem klaren Nein beantworten kann, hat zunächst einmal kein Problem und ist somit auch nicht direkt von Glücksspielsucht betroffen.

Pathologisches Glücksspiel – ein ernstes Problem
Sind manche Fragen jedoch eindeutig mit einem Ja zu beantworten, sind das ernsthafte Anzeichen für eine beginnende oder bereits vorhandene Sucht. Der Fachbegriff lautet hier pathologisches (krankhaftes) Spielen und ist ein anerkanntes Krankheitsbild. Schon seit 2001 wird das krankhafte Spielen von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern als eine rehabilitationsbedürftige Krankheit angesehen und ist mit anderen Suchterkrankungen gleichgestellt. Studien zufolge sind zwischen 100.000 und 400.000 Menschen in Deutschland von einer Glücksspielsucht betroffen.

Die größten Gefahren
Die größten Gefahren die eine Glücksspielsucht sind zunehmende Vereinsamung (Trennung von Bekannten und Freundeskreisen), Kombination mit anderen Süchten (Alkohol / Drogen), unvorhergesehene Ereignisse, die einen in eine Krise fallen lassen oder auch falsche Selbsteinschätzung und Verdrängung von Problemen. Sobald das Glücksspiel von Problemen ablenkt, sollte man sich ernsthaft Gedanken um sein Spielverhalten machen. Dementsprechend sind Faktoren wie familiärer Zusammenhalt, Freundschaften und ein allgemein soziales Umfeld sowie ein ausgeglichener Alltag förderlich dafür, dass erst keine Sucht entstehen kann.