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Die entscheidende Gewinnausschüttung und die Verteilung des Wettumsatzes – Sportwetten Tipps

Die entscheidende Gewinnausschüttung
Die Gewinnausschüttung beim Werfen einer Münze ist in jeder Hinsicht real. Nach den Gesetzen der Physik zeigt die Münze mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent Kopf oder Zahl. Ein Wetter kann fünf- oder zehnmal nacheinander gewinnen, aber er kann nie die Gewinnspanne des Buchmachers schlagen. Wenn das Werfen einer Münze oft genug wiederholt wird, hat der Buchmacher seine Kommission von fünf oder zehn Prozent pro Runde immer sicher. Das ist unvermeidlich. Will der Wetter auf Dauer gewinnen, muss er Quoten bekommen, die höher sind als 2,00. Liegen die Quoten bei 2,00, dann sind der Wettumsatz und die Auszahlung gleich. Das heißt, die Gewinnspanne des Buchmachers ist Null und der Gewinnausschüttung des Wetters 100. Auf diese Weise wird der Wetter weder gewinnen noch verlieren.

Sind die Quoten höher sind als 2,00, dann ist die Aus-zahlung größer als der Wettumsatz. Das schafft eine Situation, in der der Wetter zehnmal hintereinander verlieren kann, aber früher oder später gewinnen wird, wenn das Spiel oft genug wiederholt wird. Die Wetten werden für den Wetter um so vorteilhafter, je stärker die Quoten steigen, und umgekehrt werden sie für den Buchmacher um so vorteilhafter, je stärker die Quoten sinken. Also ist es wichtig für den Wetter, ausreichend hohe Quoten zu bekommen. Dies ist gemeint, wenn davon die Rede ist, dass die Quoten dem Preis der Wette gleichen. Roulette ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Bedeutung von Quoten beim Wetten. Dem Roulette-Spieler werden 36 in Quoten angeboten, wenn er eine Zahl spielt.

Würden dem Spieler auf einem imaginären Tisch 38 angeboten, dann würde die gesamte Kasino-Industrie zusammenbrechen. Hunderttausende von Spielern würden so reich wie Industriekapitäne sein. Der Grund liegt in der Gewinnchance beim Roulette von 1 zu 37. Die Quote von 36 würde somit eine Auszahlung von 97,3 Prozent (36:37) sichern. Die Quote von 38 würde eine Gewinnausschüttung von etwa 103 Prozent oder 38:37 bedeuten. Diese scheinbar minimale Differenz hat Städte wie Las Vegas geschaffen und unzählige Leute an den Rand des Selbstmords getrieben.

Die Verteilung des Wettumsatzes
Der wichtigste Faktor beim Werfen einer Münze sind die Quoten. Je höher die Quoten, desto besser. Der Buchmacher sitzt in einem anderen Boot. Die Verteilung des Wettumsatzes ist für den Buchmacher genauso wichtig, wie es die Quoten sind. Stellen Sie sich tausend Spieler vor, die an einem Ereignis des Münzwerfens teilnehmen, bei dem jeder zehn Einheiten setzt bei einer Quote von 1,90. Der Buchmacher wird in der Lage sein, einen Profit von 500 Einheiten zu sichern, wenn er es fertig bringt, gleich viele Teilnehmer zu bekommen, die auf Kopf bzw. auf Zahl setzen. Ob Kopf oder Zahl dann fällt, macht keinen Unterschied.

Beschließen alle Wetter aus irgend einem Grund, auf Zahl zu setzen, dann hat der Buchmacher Grund, sich Sorgen zu machen. Kopf würde bedeuten, dass der Buchmacher 19 000 Einheiten in Gewinnen aus dem gesamten Wettumsatz von 10000 Einheiten auszahlen müsste – ein herber Verlust von 9000 Einheiten. Fällt Zahl, dann wird der Buchmacher umgekehrt einen Profit von 10000 Einheiten erhalten. Eine gleichmäßige Verteilung von Wetteinheiten ist beim Münzwerfen nicht nötig, selbst dann nicht, wenn die Fonds des Buchmachers groß genug sind und das Spiel in einer absehbaren Zeit wiederholt wird. Auf Dauer fällt die Münze auf beide Seiten gleich häufig, das heißt, der Buchmacher hat seine Kommission sicher, ohne Rücksicht auf die Wetten.

Sportwetten funktioniert anders. Der Buchmacher kann nie ganz sicher sein, ob seine Wahrscheinlichkeitsberechnungen richtig sind. Er kann es sich nicht erlauben, über einen längeren Zeitraum Geld zu verlieren. Der Buchmacher wird nie in der Lage sein, sein Geld zurückzuerhalten, wenn seine Einschätzung falsch ist. Eine gleichmäßige Verteilung des Wettumsatzes ist vom Standpunkt des Buchmachers aus wesentlich. Der Buchmacher wird für eine gleichmäßige Verteilung sorgen, indem er seine Quoten so anpasst, dass alle Wettalternativen gleichermaßen attraktiv erscheinen. Im Idealfall wird sich der Buchmacher um eine Situation bemühen, in der die ausgezahlten Gewinne den theoretischen Gewinnausschüttungen entsprechen.

Die ideale Verteilung des Wettumsatzes für ein Fußballspiel mit 1,65 (1), 2,90 (0) und 3,35 (2) in Quoten ist 48,5 Prozent, 27,6 Prozent und 23,9 Prozent. Der Buchmacher wird so denselben Geldbetrag auszahlen, ohne Rücksicht auf das tatsächliche Ergebnis des Spiels, ob es ein Heimsieg, ein Unentschieden oder ein Auswärtssieg ist. Die ausgezahlten Gewinne betragen in unserem Beispiel 80 Prozent des Wettumsatzes. Der Buchmacher muss das Verhalten der Wetter genau abschätzen, will er eine gleichmäßige Verteilung des Wettumsatzes sicherstellen. Die Quoten der Buchmacher beruhen auf einer Ereignisanalyse sowie den Verhaltensmustern der Spieler. Massenpsychologie spielt deshalb eine überraschend große Rolle bei der Festlegung von Quoten.