Blinde Einsätze platzieren im Texas Holdem – alles darüber

Um die Bietaktion anzuheizen, müssen zwei Spieler so genannte Zwangseinsätze machen, die als Blinds bezeichnet werden. Der Spieler direkt links vom Dealerbutton setzt den so genannten Small Blind, sein unmittelbarer linker Nachbar den Big Blind. Die Blinds werden platziert, bevor Karten ausgeteilt werden. Die Höhe der Blinds hängt von den Einsatzgrenzen (Limits) ab, die für das Spiel gelten, und der Small Blind ist fast immer exakt halb so hoch wie der Big Blind. Das Hold’em-Spiel in der Spielbank Bad Oeynhausen hat beispielsweise ein festes Limit von 5 €710 € und damit einen Small Blind von 2,50 € und einen Big Blind von 5 €. Blinds sind Zwangseinsätze.

Die Spieler in der entsprechenden Position müssen diese Einsätze platzieren, sonst bekommen sie keine Karten. Die Blinds erzwingen dann anschließend die Bietaktion, nachdem jeder seine Karten erhalten hat. Die nächste Abbildung zeigt ein 2/4-Euro-Hold’em-Spiel mit festem Limit. Die Holecards sind verteilt, Groucho ist der Dealer, Zeppo Small Blind, Chico Big Blind. Harpo muss als Erster agieren und entweder 2 € bringen, auf 4 € erhöhen oder aussteigen (blättern Sie zu Limit Hold’em in diesem Artikel. Dort wird diese Einsatzvariante erklärt). Harpo kann nicht schieben, weil der Big Blind als Einsatz zählt. Harpos Position, in der er als Erster agieren muss, wird auch als under the Gun bezeichnet.

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