Blackjack richtig spielen – gute Kartenspiele

Von allen Kartenspielen, die Sie spielen können, ist Blackjack (dt. Siebzehnundvier) das Ihr am einfachsten zu begreifende. Sie können es zu Hause nur so zum Spaß oder mit nur geringen Einsätzen spielen oder Sie gehen das Ganze ernsthaft an (Ihre Chancen stehen nicht schlecht, dass sich dies zumindest als ein Nullsummenspiel herausstellt, wenn Sie die Ratschläge befolgen, die Sie in diesem Sportwetten-Artikel finden). Sie können Blackjack auf zwei verschiedene, jedoch sehr ähnliche Arten spielen, abhängig davon, ob Sie es als reines Geselligkeitsspiel spielen wollen oder ob Sie sich im Kasino versuchen möchten. Dieses Sportwetten-Artikel beschreibt zunächst die freundlichere Variante, wie sie zu Hause gespielt wird, und dann die etwas stärker formalisierte, wie man sie in den Kasinos findet.

Um Blackjack zu spielen, benötigen Sie Folgendes:
✓ Mindestens zwei Spieler: Zu Hause können Sie mit bis zu 10 oder 12 Personen spielen, in den Kasinos wird zumeist mit bis zu maximal sechs Spielern an einem Tisch gespielt.
✓ Mindestens einen Satz Spielkarten mit 52 Karten ohne Joker: Standardmäßig erfordert Blackjack nur einen einzelnen Satz Karten. Wenn mehr als sieben Personen mitspielen möchten, sollten Sie mindestens ein zweites Kartenspiel hinzuziehen.
✓ Mindestens 20 Jetons pro Spieler: Sie können beispielsweise Streichhölzer oder Kronenkorken als Jeton-Ersatz verwenden – Hauptsache etwas Zählbares.

Häusliches Blackjack
Beim häuslichen Blackjack gibt der so genannte Geber (der ebenfalls die Bank repräsentiert) an jeden Mitspieler anfänglich zwei Karten aus, mit der Option für jeden Spieler, beliebig viele weitere Karten entgegenzunehmen. Ziel des Spiels ist es, mit der Gesamtsumme der Spielkartenwerte so dicht wie möglich an den Wert 21 heranzukommen, ohne diesen Wert jedoch zu übersteigen. Übersteigt die Gesamtsumme den Wert 21, ist man tot (engl, busted – dt. geplatzt oder man hat sich überkauft) und hat das Spiel verloren. Blackjack wird ausschließlich gegen die Bank gespielt. Auch wenn andere Spieler am selben Tisch sitzen, ist deren Anwesenheit technisch gesehen irrelevant für Sie als Spieler, da von Ihrem Standpunkt aus betrachtet nur Ihr eigenes Blatt gegen das des Gebers von Interesse ist. Die Farben der einzelnen Spielkarten haben beim Blackjack keine Bedeutung. Nur die jeweiligen numerischen Werte der einzelnen Karten sind von Interesse. Glücklicherweise gibt es hierbei (kaum) Wesentliches zu beachten:
✓ Jede Karte hat einen Wert zwischen zwei und zehn.
✓ Ein Ass kann entweder den Wert eins oder elf haben; jeder Spieler kann – in Abhängigkeit seines Blattes – selber bestimmen, welcher Wert gewählt wird.
✓ Die Bilder – Könige, Damen und Bauern – zählen immer zehn.

Eckwerte für das Spiet fest legen Nachdem Sie Ihr Spielgeld (Streichhölzer, Erdnüsse oder auf was auch immer Sie sich geeinigt haben) verteilt haben, müssen Sie sich in Ihrer Spielerrunde auf die Minimal- und Maximaleinsätze einigen. In einer geselligen Runde sollten ein Minimaleinsatz von einer Einheit und ein Maximaleinsatz von drei Einheiten ausreichend sein. Sie müssen ebenfalls festlegen, wer die Bank repräsentiert, also denjenigen Spieler bestimmen, der die Karten ausgibt und der gegen alle weiteren Spieler antritt. Um den Geber per Zufall zu bestimmen, geben Sie Karten reihum offen aus – der erste Spieler, der einen Buben erhält, wird Geber. Alternativ können Sie natürlich auch einfach willkürlich festlegen, wer der Geber sein soll.

Verbrennen und Trennen
Der Geber hebt einmal ab (indem er das Kartenspiel in zwei in etwa gleich große Stapel teilt und die untere Hälfte auf die obere legt), danach nimmt er die oberste Karte und dreht sie mit dem Bild nach oben. Diese Karte wird dann – mit dem Bild nach oben zeigend – unter den Kartenstapel geschoben, ein Vorgang, der sich buming the card (dt. Karte verbrennen) nennt Der Zweck dieser Maßnahme ist, den Spielern einen Anhaltspunkt zu geben, wann das gesamte Kartenspiel einmal durchgespielt wurde, so dass der Geber die Karten einmal neu mischen muss. Dieser Vorgang wird unabhängig von der Anzahl der eingesetzten Kartenspiele immer durchgeführt.

Manche Spielerrunden kennen die Regel, dass diese Karte dem Stapel wieder zugeführt wird, wenn es sich bei ihr um ein Ass handelt, und dass dann eine neue Karte gezogen werden muss. Im Anschluss gibt der Geber im Uhrzeigersinn jeweils eine verdeckte Karte an alle Spieler aus, beginnend mit dem Spieler zu seiner Linken. Wenn alle Spieler einschließlich des Gebers eine verdeckte Karte haben, beginnt das Setzen. Ludwig KV. mochte Jack Blackjack wurde vom französischem Kartenspiel Vingt-un (französisch für 21) abgeleitet, welches im 18.

Jahrhundert am Hofe Ludwig XV. populär war und auch von Napoleon während seines Exils auf Sankt Helena geschätzt wurde. Der heutige Name Blackjack leitet sich vermutlich vom Ansatz eines Kasinos ab, eine besondere Gewinnquote auf die Kombination eines Asses mit einem schwarzen Bauern (engl, black jack) auszuloben. Wenn der Geber einen der Mitspieler beim Austeilen der Karten auslässt, kann X der betroffene Spieler diese Karte jederzeit nachfordern, bevor die nächste Karte ausgegeben wird. Meldet er dieses nicht rechtzeitig an, hat er sein Recht auf eine Karte für die aktuelle Ausgaberunde verwirkt. Wenn der Geber einem Mitspieler in der ersten Runde zwei Karten statt einer zuteilt, hat dieser folgende Möglichkeiten: Entweder wird die überzählige Karte zurückgegeben und das Spiel normal fortgesetzt oder beide Karten können als jeweilige erste Karten zweier getrennt zu betrachtender Blätter verwendet werden – wobei für das zweite Spielblatt ein weiterer (Mindest-)Einsatz gesetzt werden muss. Im weiteren Verlauf des Spiels müssen die Spieler, denen irrtümlich zwei statt einer Karte pro Runde ausgegeben werden, wählen, welche dieser beiden sie behalten wollen. Die nicht gewünschte Karte wird wieder dem Geberstapel zugeführt.

Die Einsätze machen Nachdem alle Spieler einen kurzen Blick auf die erste ihnen zugeteilte verdeckte Karte geworfen haben, können sie reihum ihre Einsätze machen, die im Rahmen der zuvor vereinbarten Mindest- und Maximaleinsätze liegen müssen.

Als Spieler seinen Einsatz machen
Wenn Sie eine entsprechend gute erste Karte haben, möchten Sie vielleicht den maximal höchsten Wetteinsatz machen; wenn die Aussicht nicht so gut ist, möchten Sie bestimmt nur den Minimalbetrag setzen. Aber auf was für eine Karte lässt sich gut setzen? Die beste Karte ist ein Ass, gefolgt von den Bildern und den Zehnen, bis hinunter zur Sieben. Nach einer Sieben ist eine Zwei die nächstbeste Karte, dann die Drei bis hin zur Sechs als schlechteste Karte. X Eine hohe Karte in Kombination mit einer anderen hohen Karte bringt Sie dicht TT an die 21; eine niedrige Karte eröffnet mehr Möglichkeiten für das weitere Spiel, COÜJ eine mittelhohe Karte birgt die Gefahr jedoch in sich, dass Sie in einem mittel-V ) hohen Bereich stecken bleiben, der zu keinem Erfolg führen wird.

Wenn Sie nun eine hohe Karte ziehen, bleiben Sie auf einem Blatt sitzen, das zu klein ist, mit einer 21 zu konkurrieren, jedoch zu groß, um gefahrlos eine weitere Karte ziehen zu können. In einer häuslichen Blackjack-Runde sollten die Einsätze entlang folgender Empfehlungen platziert werden: Setzen Sie den maximal möglichen Betrag, wenn Ihre erste Karte ein Ass oder ein Bild ist, einen mittelhohen Betrag, wenn es sich bei der ersten Karte um eine Neun oder eine Acht handelt – gegebenenfalls auch um eine Zwei, Drei, oder Sieben. Setzen Sie nur den Minimaleinsatz, wenn es sich bei dieser Karte um eine Vier, Fünf, oder Sechs handelt. Nachdem die Spieler einen Moment Zeit gehabt haben, ihre jeweiligen Einsätze zu bedenken, beginnt der erste Spieler zur Linken des Gebers mit seinem Einsatz. Er platziert die von ihm gewünschte Anzahl an Jetons in der Mitte des Tisches, gefolgt vom nächsten Spieler zu seiner Linken bis hin zum Geber.

Als Bank den Einsatz macken
Nachdem die Spieler ihre Anfangeinsätze gemacht haben, schaut sich der Geber seine erste Karte an. Wenn er seine Chancen für gut befindet, kann er die Einsätze der anderen Mitspieler verdoppeln lassen, indem er eine entsprechende Ansage macht. Wenn die Bank verdoppelt, spielt jeder Spieler, der nicht passt, um das Doppelte seines ursprünglichen Einsatzes.

Wenn die Bank verdoppelt, haben die anderen Mitspieler folgende Möglichkeiten:
✓ Sie können passen, was vermutlich die richtige Entscheidung ist, wenn Sie eine Fünf oder eine Sechs halten; wenn Sie das Wesen (das Temperament) des Gebers kennen, erleichtert dies Ihre Entscheidung. Wenn Sie passen, verlieren Sie Ihren ursprünglichen Einsatz.
✓ Sie können annehmen und um einen doppelten Einsatz spielen.
✓ Sie können annehmen und redoublieren, um die Einsätze zu vervierfachen – in diesem Fall wird jemandem vermutlich eine Lektion erteilt!

Das Verdoppeln des Einsatzes ist meist die richtige Strategie, wenn der Geber eine Acht oder höher hat, obwohl er diese Strategie davon abhängig machen kann, ob die Spieler hohe oder niedrige Einsätze auf ihre jeweiligen Blätter gemacht haben. Je höher die Einsätze der Spieler sind, desto vorsichtiger sollte die Bank sein. Als Spieler sollten Sie nur Redoublieren, wenn Sie über ein Ass verfügen oder wenn Sie das Gefühl haben, dass das Einschätzungsvermögen des Gebers durch vorhergehende Verluste beeinträchtigt ist. Wenn der Geber seine Anfangskarte nicht gut genug findet, um zu verdoppeln, sagt er nichts an, und es wird um die ursprünglichen Einsätze gespielt.

Als Geber können Sie einige Rückschlüsse aus den Einsätzen Ihrer Mitspieler ziehen, die später nützlich für Sie sein könnten. Ihre Entscheidung zu verdoppeln, können Sie dann sowohl davon abhängig machen, ob die Mitspieler aggressive Einsätze oder nur Minimaleinsätze platzieren, oder ob Sie eine gute Anfangskarte haben.

Splitting Von Paaren, um den Gewinn zu Verdoppeln
Wenn Ihre ersten beiden Karten denselben Nennwert haben, bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihr Blatt zu teilen {splitten). Nachdem die Bank ihren Einsatz angesagt hat, können Sie Ihr Kartenpaar mit den Bildern nach oben umdrehen und es in zwei Blätter aufteilen (splitten), wobei Sie für Ihr zweites Blatt noch einmal denselben Einsatz setzen müssen wie für Ihr Originalblatt. Der Geber gibt für beide Blätter jeweils eine weitere verdeckte Karte aus; die beiden Blätter werden nun unabhängig voneinander weiter gespielt. Sie spielen nun mit zwei Blättern, auf die unabhängig voneinander jeweils ein Einsatz gemacht wurde. Hiervon können beide Blätter gewinnen, beide verlieren oder eines kann gewinnen, das andere kann verlieren.

Ausgeben der zuleiten Runde
Nach der ersten Runde Einsätze erhält jeder Spieler vom Geber eine zweite verdeckte Karte. In manchen Spielrunden dreht der Geber seine zweite Spielkarte um, sodass deren Wert sichtbar ist, was natürlich einen großen Vorteil für die Spieler darstellt; in anderen Spielrunden deckt der Geber die zweiten Karten der jeweiligen Spieler ebenfalls auf. Diese Spielvarianten wirken sich natürlich immens auf die jeweilige Spielstrategie aus (beachten Sie hierzu auch den Abschnitt Spielstrategien weiter hinten in diesem Sportwetten-Artikel).

Halten oder Ziehen
Nachdem die ersten beiden Karten verdeckt ausgegeben wurden, wird das Spiel im Uhrzeigersinn weitergeführt, beginnend mit dem Spieler links vom Geber. Dieser überprüft sein Blatt in der Hoffnung, einen Blackjack oder Natural zu haben, also ein Ass und eine Zehn bzw. ein Bild, die zusammen die Summe 21 bilden.

Wenn dieser Spieler keinen Blackjack hat (was meist der Fall ist), bieten sich ihm zwei Möglichkeiten, abhängig davon, wie dicht sein Blatt an der 21 ist:
✓ Wenn der Spieler mit seinem Blatt zufrieden ist (d.h. wenn er 17 oder mehr Punkte hat), sollte er keine weitere Karte nehmen. Der Spieler hält. Er kann sagen: Ich habe genug oder Ich halte oder Jetons auf seine Karten legen, um zu erkennen zu geben, dass er halten möchte. Nach dieser Bekanntgabe ist dieser Spieler nicht länger an der Reihe, und der Geber wendet sich dem nächsten Spieler zu.
✓ Wenn der Spieler sich dafür entscheidet, eine weitere Karte zu nehmen (was er sicherlich tun sollte, wenn sein bisheriges Blatt nur 14 oder weniger Punkte beinhaltet), kann er beispielsweise Ziehen sagen, oder Karte oder Noch eine.

Der Geber teilt ihm eine weitere Karte aus – diesmal jedoch offen. Der Spieler kann dies solange wiederholen, bis er mit der Summe der Spielwerte seiner Karten zufrieden ist. Wenn ein Spieler eine weitere Karte akzeptiert (zieht) und sein Blatt den Wert 21 übersteigt, hat er sich überkauft (er ist tot) und verliert. Er muss auf seinen Einsatz verzichten, unabhängig davon, was der Geber als Nächstes tut. Wenn ein Spieler dabei ertappt wird, sich überkauft zu haben und dieses nicht anzusagen, muss er eine Strafe in Höhe eines weiteren Einsatzes zahlen.

Sie halten Ihre ersten beiden Karten verdeckt, so dass der Geber nur einen Teil Ihres Blattes, jedoch nicht das gesamte Blatt kennt. Decken Sie Ihr gesamtes Blatt immer erst dann auf, wenn der Geber das Spiel beendet. Alle Spieler haben dieselben Möglichkeiten, bis eine Spielrunde abgeschlossen ist. Der Geber dreht dann seine Karten um und hat dann dieselben Möglichkeiten wie seine Mitspieler – entweder weitere Karten zu ziehen oder zu halten. Wenn Sie eine weitere Karte haben möchten, müssen Sie diese nicht aufgedeckt entgegennehmen; es gibt eine etwas riskantere Möglichkeit, die Sie nutzen sollten, wenn Sie Vertrauen in Ihr Blatt haben, die sich das Kaufen einer Karte nennt. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, müssen Sie einen weiteren Einsatz machen und erhalten nur noch eine weitere Karte. Dieses Verfahren nennt sich Verdoppeln.

Die Bank knacken (oder in sie einbezahlen)
Nachdem Spieler und Geber ihre Spielzüge gemacht haben, werden die Karten umgedreht, um Gewinner, Verlierer und somit die Auszahlungsmodalitäten festzulegen.

Auszahlen der Spieler
Wenn der Geber sich überkaufthat, müssen alle verbleibenden Spieler ausbezahlt werden (er verteilt die Einsätze derjenigen Spieler, die entweder gepasst oder die sich ebenfalls überkauft haben). Wenn der Geber sich entscheidet, sein Blatt zu halten, müssen alle anderen Spieler ihre Blätter zeigen. Der Geber zahlt dann alle Spieler aus, die dichter an der 21 sind als er selber, und er kassiert alle Spieleinsätze der Spieler, die weiter von der 21 entfernt sind als er. Wenn ein Spieler Gleichstand mit dem Geber hat, gewinnt der Geber. Alle Spieler, die sich überkauft haben, verlieren automatisch ihre Einsätze unabhängig davon, was der Geber tut. Hieraus ergibt sich der große Vorteil des Gebers. Er kassiert Spieler ab, die tot sind, bevor er selber überhaupt irgendwelche Entscheidungen treffen muss, ob er eine weitere Karte nimmt oder hält – und er gewinnt auch gegen Spieler, die dasselbe Blatt haben wie er.

Den Konsequenzen ins Auge schauen
Wenn der Geber einen Blackjack (oder Natural, d.h. 21 Punkte mit den beiden ersten Karten) hat, kassiert er von allen anderen Mitspielern den doppelten Einsatz – mit Ausnahme des Spielers, der ebenfalls einen Blackjack hat. Dieser zahlt nur einen einfachen Einsatz.

Wenn Sie einen Blackjack haben und der Geber nicht, erhalten Sie von ihm seinen doppelten Einsatz und Sie – was noch wichtiger ist – geben die nächste Runde. Bevor Sie als der neue Geber austeilen, müssen Sie das gesamte Blatt einmal neu mischen. Wenn der Geber ganz viel Pech hat und zwei Spieler in derselben Runde einen Blackjack haben, er selber jedoch nicht, dann übernimmt der Spieler, der seine Karten zuerst erhalten hat, die Rolle des Gebers, und der bisherige Geber muss an beide Spieler seinen doppelten Einsatz zahlen.

Es gibt zwei andere weitverbreitete Verfahren zu entscheiden, wann die Rolle des Gebers wechselt. Das erste ist, die Rolle des Gebers nach einer bestimmten Anzahl gespielter Blätter neu zu vergeben. Das zweite ist, dass der Geber die Bank an den höchstbietenden Mitspieler verkaufen kann, was dann Sinn macht, wenn er glaubt, dass er eine Spielrunde nicht länger auszahlen kann. Da die Bank beim Blackjack-Spiel generell im Vorteil ist, sollte dieser Schritt nur in allergrößter Not unternommen werden.

Auszahlungsbesonderheiten
Wenn Sie ein Blatt aus fünf Karten haben, welches in der Gesamtsumme 21 Punkte oder weniger aufweist, haben Sie einen Fünf-Karten-Stich. Ein Fünf-Karten-Stich gewinnt immer, unabhängig davon, was für ein Blatt der Geber hat (außer der Geber hat denselben Stich oder einen Blackjack – in diesen Fällen gewinnt er); Sie kassieren in diesem Fall das Doppelte der Einsätze. Ein Sechs-Karten-Stich bringt das Vierfache, ein Sieben-Karten-Stich das Achtfache Ihres Einsatzes.

Die Möglichkeit, einen Fünf-, Sechs- oder Sieben-Karten-Stich erreichen zu können, gibt einer Anfangskarte mit dem Wert Zwei oder Drei einen positiven Aspekt.
✓ Wenn Sie die 21 mit einem Blatt bestehend aus einer Sechs, einer Sieben und einer Acht erreichen, zahlt die Bank den doppelten Einsatz aus.
✓ Erreichen Sie die 21 mit drei Siebenen, erhalten Sie eine dreifache Auszahlung.

Die beiden zuletzt dargestellten Konstellationen führen immer automatisch zum Gewinn (auch wenn diesen ein Natural entgegensteht), ohne dass jedoch die Bank hierdurch übernommen wird. Alle Bonus-Zuschläge gelten nur für die normalen Spieler, nicht für den Geber. Der Geber gewinnt natürlich ebenfalls die Runde mit den hier dargestellten Blättern, da diese in jedem Fall eine Summe von 21 beinhalten, aber er erhält keine höheren Spielgewinne. Eine neue Kunde beginnen. Am Ende einer Spielrunde schiebt der Geber alle verbrauchten Karten mit dem Bild nach oben unter den Kartenstapel und gibt die nächste Runde aus den noch verbleibenden Karten aus. Wenn er während der Kartenausgabe bis zur verbrannten Karte gelangt, mischt er die verbleibenden Karten, verbrennt eine neue Karte und gibt bis zum Ende aus. Die Karten werden also nicht nach jedem Spiel neu gemischt, sondern immer dann, wenn die verbrannte Karte erreicht wird.