Recherche-Möglichkeiten beim Sportwetter – Nachhelfen ist schon erlaubt

Wer seine Sportart, seine Liga oder vielleicht sogar schon das Spiel seiner Wahl für den ersten Einsatz beim Buchmacher gefunden hat, der hat – gar keine Frage – schon viel erreicht. Wer sich seiner Sache sicher ist – bestens: Dann steht dem Gang zum Wettbüro oder auf eine der Internetseiten der verschiedenen Anbieter nicht mehr allzu viel im Wege.
Wer aber Gewissheit haben will, für seinen ersten Tipp wirklich alles getan zu haben, der sollte sich nicht zu schade sein, die vermeintlich sicheren Erkenntnisse durch weitere Recherchen abzurunden.
Denn seien die Kräfte bei einem Sportereignis – der Einfachheit halber bleiben wir unserem Beispiel der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern und Arminia Bielefeld treu – auch scheinbar noch so klar verteilt, so gibt es doch immer wieder Situationen, bei denen sich die Gewichte durchaus verschieben können. Natürlich haben die Bayern normalerweise einen Kader zur Verfügung, der zumindest national seinesgleichen sucht. Doch was ist, wenn eine unheimliche Verletzungsmisere die Münchner ereilt? Oder wenn der Fokus der sonst zuverlässig auf drei Hochzeiten tanzenden Rekordmeister wieder einmal höheren Aufgaben gilt? Die Erfahrung hat gezeigt, dass auch der Champions League-Sieger von 2001 vor besonders wichtigen Aufgaben im Europapokal manchmal anfällig ist. Und nicht zuletzt sind selbst die so dominanten Bayern im Verlauf einer langen Saison nicht vor der einen oder anderen Schwächeperiode gefeit.
Zur Information über derlei Zustände, Befindlichkeiten und Tendenzen bieten sich verschiedene Quellen an. Die einfachste Möglichkeit, sich über den Stand der Dinge auf dem Laufenden zu halten, bieten naturgemäß die aktuellen Medien. Ob Fernsehen, Radio, Tageszeitungen oder die einschlägigen Sportanbieter im Internet wie etwa der Branchenführer sportl*de – es gibt kaum ein Medium, das vor allem im Fußball nicht eine Fülle tagesaktueller Meldungen rund um das sportliche Geschehen zu bieten hätte.
Hinzu kommen freilich zunehmend mehr Publikationen, die direkt auf die Bedürfnisse der Wettinteressierten zugeschnitten sind. Das klassische „Spiel mit“ mag so mancher aus den Lotto/Toto-Annahmestellen noch in Erinnerung haben. Längst aber haben auch weit umfangreichere Zeitungen den Markt erobert, die sich direkt mit dem Boom-Thema Sportwetten befassen. Wer sich etwa für 1,50 Euro einmal wöchentlich die Zeitung mit dem sehr pragmatischen Namen „Sportwetten“ vom Kiosk holt, der bekommt schnörkellos das anstehende – der Nachfrage entsprechend massiv vom Fußball dominierte – Sportgeschehen des nächsten Wochenendes präsentiert.
Von der Bundesliga bis zur Regionalliga, von Belgiens Eliteklasse bis zur amerikanischen Major League Soccer oder den Auftritten der verschiedenen Nationalteams in aller Welt. Für jede Partie bietet die Zeitung kurz und knapp so einiges, was bei der Entscheidung für den sichersten Tipp hilfreich sein kann: ein kurzer Kommentar, die letzten direkten Duelle, zur Verdeutlichung aktueller
Hoch- oder Schwächephasen die Ergebnisse während der letzten Spiele; außerdem versteigt sich das Blatt zu manch einem „Tipp der Woche“, bei dem scheinbar besonders aussichtsreiche Spiele hervorgehoben werden.
Wer den Gang zum Kiosk lieber vermeiden will, der wird natürlich wie so oft auch in den Tiefen des World Wide Web zur Genüge fündig. Hier gibt es eine wahre Fülle an Seiten, die sich auf mehr oder minder nachvollziehbare Weise mit den Erfolgsaussichten für Sportwetten befasst. Wobei natürlich auch hier der Fußball – so ist das eben in einem Land, in dem der Ball der König ist – eine dominierende Rolle spielt.
Die Seite Sportwetten-detektiv*de etwa nimmt Spieltags aktuell die Teams der ersten und zweiten Bundesliga unter die Lupe. Dabei erstellen die Betreiber ungeachtet des tatsächlichen Tabellenstandes ein Teamrating. Entsprechend einer Methode, die
Dr. Arpad Elo kurioserweise für die Beurteilung von Schachspielern entwickelte, werden die stärksten deutschen Fußballmannschaften entsprechend ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit klassifiziert. Wobei die daraus resultierende Tabelle
auch aufzeigt, wie sich der Wert des jeweiligen Teams im Vergleich zum letzten Spiel, in den letzten fünf Spielen, in den letzten zehn Spielen und auch seit Saisonbeginn verändert hat. Je negativer die Tendenz, desto größer wird das Risiko sein, mit dem der jeweilige Tipp verbunden ist. Stark positive Werte lassen dagegen auch auf Überraschungen hoffen. Auf der Basis dieser Rangliste ermitteln die Betreiber der Seite jedenfalls jene Partien, auf die sich der Einsatz auszahlen könnte. Wie das im Detail funktioniert, darauf wollen wir im nächsten Abschnitt zum Stichwort „Quote“ näher eingehen. Nur soviel sei verraten: Die Betreiber können für ihre Methode keine schlechte Erfolgsbilanz vorweisen. So wagte man etwa für die Saison 2004/05 immerhin 206 verschiedene Tipps. 97 davon erwiesen sich als Volltreffer. Fast jeder zweite Tipp traf also ins Schwarze – das kann sich sehen lassen.
Ziemlich ähnlich arbeitet die Seite fussballvorhersage*de. Auch hier haben die Betreiber ein System entwickelt – in diesem Fall sogar für die drei höchsten deutschen Fußballklassen, die Topligen Englands, Spaniens, Italiens, Österreichs und sogar die Champions League inklusive – mit dem Mannschaften entsprechend aktueller Veränderungen und der bisherigen Saisonauftritte klassifiziert werden können. Spieltag für Spieltag wagt die Redaktion konkrete Ergebnistipps und legt sich dabei sogar fest, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Tipp zumindest mit der entsprechenden Tendenz aus Sieg, Unentschieden oder Niederlage eintrifft. Und auch hier spricht die Bilanz für sich. Zwar trafen auch die „Fußballvorhersager“ natürlich nur denkbar selten das exakte Ergebnis – in der Tendenz jedoch lag man in knapp fünfzig Prozent aller Fälle richtig. Zufall oder doch Methode?
Und selbst internationale Webseiten können beim Blick auf das deutsche Fußballgeschehen durchaus nützliche Dienste leisten. So bedient sich etwa die deutsche Seite odds-office*de des holländischen Partners soccerway*com, bei dem sich nicht nur die aktuellen Ergebnisse aus zahlreichen Fußballligen abrufen lassen. Mit den Spieltags Ankündigungen können Interessierte auch genau die Informationen abrufen, die schon die Zeitung „Sportwetten“ zum nützlichen Begleiter machen der direkte Vergleich, die letzten Ergebnisse und die kommenden
Aufgaben – Basiswissen eben, das so manche Wette erleichtern kann. Und wer seine Recherchen weiter treiben will, der kann sich von den entsprechenden Seiten sogar eine eigene Software herunterladen, mit der er selbst die Liga seiner Wahl nach wetttauglichen Partien durch forsten kann. Wobei sich über Programme, die via Internet laufend auf den neuesten Stand gebracht werden, wie die Freeware „OddsLiga“ von odds-office*de oder das Verwaltungsprogramm „Abpfiff“, das unter guckmal*de gegen ein überschaubares Entgelt von derzeit 19 Euro zu haben ist, natürlich auch gleich austesten lässt, wie hoch die Erfolgsaussichten für den entsprechenden Tipp sind.
Hier also noch einmal einige ausgewählte Recherchehilfen im Überblick, die angehenden Sportwettern bei der Suche nach dem richtigen Tipp wertvolle Dienste leisten können:

■Tagesaktuelle Medien
Fernsehen (u.a. Spartensender wie DSF und Eurosport)
Radio
Tageszeitungen
Fachmagazine
Internet (Sportportale wie sportl*de,sport*de) Zeitungen für Sportwetter (u.a. „Sportwetten“)

■Internetportale für Sportwetter sportwetter-detektiv*de fussballvorhersage*de soccerway*com
odds-office*de bundesligatrend*de wettbasis*com wettspezi*com
■Software für Sportwetter „OddsLiga“ (odds-office*de)
„Abpfiff“ (guckmal*de)