Die Roulette dreht sich für Sie im Kasino

Ein Roulettetisch ist etwas ganz Besonderes und bildet in jeder Spielbank einen zentralen Ort, der durch das langsam drehende Rad eine ganz besondere Atmosphäre der Spannung, der Eleganz und des Luxus bekommt. Tatsächlich gehört Roulette zu den ältesten Kasinospielen. Es wird immer noch angeboten und das aus zwei guten Gründen: Es macht Spaß und es ist einfach zu spielen. Vielleicht ist Roulette sogar das beste Spiel für Novizen, die ihre ersten Erfahrungen mit Glücksspiel machen wollen (allerdings was die Gewinnchancen betrifft, nicht die cleverste).

Zentrum dieses alten Spiels ist das wunderschön gearbeitete Rad, dieses Meisterwerk aus edlem Holz und Metall, eine Sternstunde der Feinmechanik. Dort hinein wird die weiße Kugel geworfen und kreist am Rand des Holztellers, bis die Schwerkraft sie nach unten zieht und die Kugel in einem der Nummernfächer des Zahlenkranzes landet. Über Jahrhunderte haben namhafte Mathematiker und Wissenschaftler versucht, eine Methode zu entwickeln, wie man das Roulette schlagen kann, aber sämtliche Versuche, ein System zu entwickeln, das Dauergewinne garantiert, sind fehlgeschlagen. Von Albert Einstein stammt folgendes augenzwinkernde Zitat: Es gibt nur eine Methode, beim Roulette zu gewinnen. Man muss anderen Spielern Systeme verkaufen.

Der Kugelfall beim Roulette ist ein Zufallsereignis. Und der Zufall begünstigt die Spieler selten, weil es auch beim Roulette einen Hausvorteil gibt. Deswegen ist Roulettespiel nicht der einfachste Weg, um wohlhabend und unabhängig zu werden.
Das Spiel übt immer noch einen verführerischen Reiz aus. Wenn Sie sich an bewährte Einsatzmethoden halten und vernünftig mit Ihrem Spielkapital umgehen, kann daraus ein angenehmer Zeitvertreib werden. In diesem Kasino-Artikel erkläre ich die Grundlagen des Spiels, einige wichtige Einsatztipps und einige hilfreiche Strategien.

Grundlagen des Roulette verstehen
Vielleicht haben Sie schon einiges an Kenntnissen über die Grundlagen des Spiels – vielleicht aus Filmen, wo Sie gesehen haben, dass man Chips oder Jetons auf die Felder eines tuchbespannten rechteckigen Tisches setzt. Wenn alle Einsätze gemacht sind, versetzt der Croupier das Rouletterad in langsame Drehung und wirft die Kugel in Gegenrichtung in den Roulettekessel. Durch die Beschleunigung kreist die Kugel bis zu einem Dutzend Male entlang des äußeren Kesselrandes, bis sie durch die Schwerkraft nach unten gelenkt wird und sich dem‘ Nummernkranz in einer Spiralbahn nähert. Spätestens jetzt baut sich bei den Spielern eine erwartungsvolle Spannung auf. Jeder wartet und hofft, dass die Kugel in einem Nummernfach landet, auf das er gewettet hat.

Und das ist das grundsätzliche Ziel beim Roulettespiel. Es geht im Grunde darum, zu raten, in welches Fach die Kugel fällt, während sich das Rad langsam weiterdreht. Aber natürlich muss man noch etwas mehr wissen. Dieser Artikel betrachtet das Rad und die Setzfelder genauer, beschreibt Schritt für Schritt, wie ein Spiel abläuft und erklärt die Rolle des oder der Croupiers.

Am Anfang steht das Rad
Der erste Schritt zum Verständnis des Spiels besteht darin, die Roulettemaschine – das weltweit bekannteste Symbol für Kasinospiele – zu enträtseln. Wunderschön und fehlerfrei ist das Roulette ein handwerklich hochwertiges Erzeugnis mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm und einem Preis von mehreren tausend Euro. Ein Rouletterad hat die folgenden hervorstechenden Eigenschaften:
✓ Der äußere Rand des Drehteils trägt den Nummernring und darunter die Zahlenfächer. Die Nummern sind abwechselnd rot und schwarz.
✓ Der Nummernring enthält außerdem eine oder zwei weitere Zahlen: die grüne Null und manchmal eine Doppelnull.
✓ Die Zahlen sind gemischt angeordnet, nicht etwa in aufsteigender Reihenfolge.
Und wie viele Zahlen befinden sich im Kranz? Die Antwort hängt ganz davon ab, wo Sie Roulette spielen.
✓ Vereinigte Staaten, Karibik: Wenn Sie in Las Vegas, Atlantic City oder sonst wo in den USA (eingeschlossen Kreuzfahrtschiffe und Kasinos auf Indianergebiet) spielen, haben die meisten Roulettes 38 Zahlen, nämlich 1 – 36, die Null und die Doppelnull (daher wird das Roulette auch oft als amerikanisch bezeichnet).
✓ Europa und Südamerika: Beim Spiel in Monte Carlo, Wiesbaden. Deauville oder Biarritz und auch in Südamerika hat das Roulette eine Zahl weniger. Das häufig auch als französisch bezeichnete Rad enthält die Zahlen von 1 – 26 sowie die Null (Zero).
Die Abbildung zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen dem amerikanischen und dem französischen Roulette.

Roulette ist in europäischen Kasinos populärer als in den USA und zwar hauptsächlich, weil der französische Nummernkranz bessere Chancen für den Spieler bietet. Doch auch in einigen amerikanischen Kasinos findet man in den High- Limit-Areas immer häufiger französische Roulettes.

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