Blackjack spielen im Kasino und Spielstrategien – gute Kartenspiele

Blackjack, wie es in den Kasinos gespielt wird, ähnelt weitestgehend der rein geselligen Form dieses Spiels – mit der Ausnahme, dass im Kasino immer um Geld gespielt wird. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Formalien zu beachten, die bei einem rein geselligen Spiel nicht unbedingt eingehalten werden müssen. Wenn Sie in einem Kasino ankommen, wird dort immer bereits ein Geber auf Sie und Ihr Geld warten.

Folgende Dinge finden Sie weiterhin in einem Kasino vor:
✓ Mindestens einen Satz Spielkarten: In den meisten Kasinos wird meist mit mindestens vier Kartenspielen gespielt. Einige Kasinos haben Mischmaschinen, in anderen mischt der Geber noch manuell. Lassen Sie sich hier einfach von Ihren persönlichen Vorlieben leiten – Ihre Chancen werden hiervon kaum beeinflusst.
✓ Ein Kasinotisch: Sie spielen im Kasino an einem halbrunden, grünen, mit Filzstoff bespannten Tisch mit Sitzplätzen für mindestens sechs oder sieben Spieler

Der professionelle Geber (und Halter der Bank) wird als Croupier bezeichnet (ausgesprochen als Krupp-I-E). Er bedient sich eines so genannten Schiebers, um die Karten auszuteilen, damit diese nicht aus Versehen umgedreht oder ungewollt eingesehen werden. In einigen Kasinos wird Blackjack nur mit einem einfachen oder einem doppelten Kartenspiel gespielt, jedoch sind diese mittlerweile mehr die Ausnahme als die Regel. Der Geber spielt im Interesse der Bank (des Kasinos selbst), die natürlich will, dass Sie verlieren. Im Hintergrund steht der so genannte Pit Boss, der das Spielgeschehen beaufsichtigt.

Kasino Wetten: Gegen die Bank spielen In den meisten Kasinos sind ein Minimal- und ein Maximaleinsatz am Blackjack-Tisch festgesetzt, die Sie auf einem entsprechenden Schild ausgewiesen finden. So können Sie beispielsweise Kasinos finden, in denen Sie € 5 oder sogar weniger einsetzen können/müssen. Bezüglich der Höchsteinsätze … nun ja, wenn Sie dieses Sportwetten-Artikel zu Ende gelesen haben werden, werden Sie vielleicht recht selbstbewusst in Ihr nächstes Blackjack-Spiel hineingehen, dennoch werden Sie vermutlich nie in die Verlegenheit kommen, die von der Bank festgesetzten Höchsteinsätze sprengen zu wollen. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Blackjack-Spiel im Kasino oder in geselliger Runde ist der, dass alle Spieler ihre Einsätze bereits im Voraus auf die erste Karte machen müssen, ohne über irgendwelche Informationen zu verfügen.

In Europa ist die Möglichkeit des Setzens auf ein Blatt nicht nur auf die jeweiligen Spieler beschränkt, die die Karten aufnehmen: Jeder Beobachter (auch als Kiebitz bekannt) kann im Voraus auf ein Blatt setzen. Diese Variante kann mittlerweile auch in einigen Kasinos in den Vereinigten Staaten gefunden werden. Wie stehen die Chancen, beim Blackjack in einem Kasino zu gewinnen? Die Antwort lautet: Nicht zu schlecht. Der Vorteil des Gebers liegt darin, dass Sie sich entscheiden müssen, eine Karte zu ziehen – mit der Gefahr, sich zu überkaufen (mehr als 21 Punkte zu haben) -, bevor der Geber sein Blatt ausspielen muss, es sei denn, Sie haben mit Ihren ersten beiden Karten bereits einen Blackjack. Selbst ein gutes Spiel vorausgesetzt, bringt dieser Faktor zwei Prozent Vorteil für die Bank. Wenn Sie allerdings mit einem wirklich guten Blatt gewinnen, ist die Auszahlung im Kasino nicht so großzügig – keine Boni, und ein Natural (ein Blackjack) wird im Verhältnis 3:2 (nicht doppelt) ausgezahlt.

Auf der anderen Seite haben Sie im Kasino folgende Vorteile:
✓ Sie sehen die erste Karte des Gebers.
✓ Die Bank kann die Einsätze nicht verdoppeln.
✓ Ein Natural auf Seiten der Bank bringt dieser nur den einfachen Wetteinsatz ein – vielleicht als ausgleichende Gerechtigkeit?
✓ Die Bank gewinnt nicht in Unentschieden-Situationen; diese werden als wirkliches Unentschieden gewertet. Diese Regel ist die wichtigste, die Chancen eines Spielers gegenüber der Bank verbessert.

Alles in allem stehen Ihre Chancen, als Spieler Geld von der Bank zu gewinnen, nicht schlecht. Ein guter Blackjack-Spieler kann immer die Hoffnung haben, am Ende zumindest ohne Verluste herauszukommen, wenn es ihm gelingt, seine Fähigkeit, Karten zu zählen, weiterzuentwickeln (wie später in diesem Sportwetten-Artikel beschrieben). Formalitäten im Kasino:

Austeilen und Loslegen
Zu Beginn des Spiels mischt der Geber alle Kartenspiele und fordert einen Spieler auf, in die untere Hälfte dieses Kartenstapels eine Markierung einzufügen. Professionelle Geber verwenden normalerweise nur 75 Prozent der Spielkarten, bevor sie diese neu mischen. Das Vormischen durch den Geber geschieht, da ansonsten fortgeschrittene Spieler Vorteile aus ihrer mathematischen Begabung ziehen könnten einzuschätzen, wann die Spielkarten für die Spieler und wann für die Bank vorteilhafter verteilt sind. Vor der Kartenausgabe nimmt jeder Spieler seinen Einsatz vor. Dieser kann nicht nachträglich verringert werden, auf der anderen Seite hat die Bank auch nicht die Möglichkeit, den Einsatz zu verdoppeln wie beim heimischen Blackjack.

Nachdem alle Einsätze vorgenommen wurden, spielt der Geber eine offene Karte an jeden Spieler und sich selber aus. Keine weiteren Einsätze sind erlaubt. Danach teilt der Geber eine zweite offene Karte an alle Spieler und eine verdeckte Karte an sich aus. Wenn Sie Ihre Karten erhalten haben, kann nur noch eine weitere Maßnahme ergriffen werden, bevor Sie Ihre Karten ausspielen müssen. Wenn der Geber sich selber ein Ass gegeben hat, kann er allen anderen Spielern eine Insurance (dt. Versicherung) anbieten, als Schutz vor einem Natural, den er sich nun geben könnte. Die Insurance erlaubt es jedem Spieler, einen weiteren Einsatz zu machen, der sich auszahlt, wenn der Geber einen Natural hat, andererseits jedoch verliert – ein Spiel, welches die Gewinnchancen zwei zu eins ändert, wenn der Geber einen Natural erhält. Bei einem Insurance-Spiel handelt es sich immer um eine schlechte Wette ignorieren Sie das Angebot, es sei denn, Sie wissen, dass es sich bei vielen der noch im Spiel befindenden Karten um solche mit dem Wert 10 handelt. Wie können Sie dies wissen? Nun, wenn ich Ihnen dies verrate, muss ich Sie hinterher leider umbringen! Aber nun einmal im Ernst: Die Fähigkeit, die bereits gespielten Karten beim Blackjack im Überblick zu behalten, könnte Sie reich und bei vielen Kasinos unbeliebt machen. Wenn Sie jedoch erst einmal die Grundzüge des Blackjack-Spiels beherrschen, könnten Sie Web-Auftritte.

Die Karten ausspielen
Nach der anfänglichen Kartenausgabe wird mit dem Spiel fortgefahren, wie schon im Abschnitt Häusliches Blackjack weiter oben in diesem Sportwetten-Artikel beschrieben. Die Spieler werden reihum für einen Natural bezahlt, wenn sie einen haben, sie halten oder sie ziehen eine weitere Karte. Um zu halten, wedeln Sie eine Hand vor/über Ihren Karten. Um eine weitere Karte zu ziehen, machen Sie ein kratzendes Geräusch mit einem Ihrer Zeigefinger, so als wollten Sie ein Stück Schmutz vom Filz kratzen. In den meisten Kasinos werden eindeutige Handzeichen von Ihnen erwartet, um zu vermeiden, dass es zu Missverständnissen kommt, häufig reicht jedoch auch eine klare und deutliche verbale Ansage. Wenn Sie mehr als 21 Punkte haben, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als dies einzugestehen, da alle anderen Spieler Ihre Karten einsehen können. Sie haben ansonsten keinen Nachteil davon, dass Sie in dieser Variante des Spiels Ihre Karten offen spielen müssen, da der Geber gezwungen ist, bestimmte Spiele zu machen, wie im Folgenden dargestellt.

Nachdem alle Spieler ihre Entscheidung gefällt haben, dreht der Geber seine zweite Karte um. Er muss nun eines der folgenden Spiele machen:
✓ Wenn er 21 Punkte hat, kassiert er die Einsätze aller Spieler, die sich nicht überkauft haben (mehr als 21 Punkte haben) – aber nur einfach und nicht doppelt wie beim häuslichen Blackjack. Wenn der Geber ein Ass zeigt, sieht er sich die zweite Karte an, um zu überprüfen, ob er ein Natural hat. Wenn das Spiel fortgesetzt wird, wissen Sie, dass er keinen Natural hat.
✓ Wenn der Geber 17, 18, 19 oder 20 Punkte hat, muss er halten und alle anderen besseren Blätter auszahlen. Unentschiedene Ergebnisse werden im Kasino wie folgt behandelt: Die Bank zahlt die Einsätze aller Spieler zurück, die diese Wetten gesetzt haben.
✓ Wenn der Geber 16 oder weniger hat, muss er so lange weiter eine Karte ziehen, bis er mindestens 17 erreicht oder sich überkauft. Diese Regel sollte einen entscheidenden Einfluss auf Ihre Spielstrategie haben, wie Sie im Abschnitt Spielstrategien weiter unter in diesem Sportwetten-Artikel erkennen werden.

Eine Variante, die jedoch nicht überall gespielt wird, erlaubt es den Spielern zu passen (indem sie einfach sagen: Ich passe), wenn sie ein besonders schlechtes Blatt haben. Wenn Sie passen, verlieren Sie nur die Hälfte Ihres Einsatzes. Wenn der Geber ein Bild oder eine Zehn offen liegen hat und wenn Sie nur über 15 oder 16 Punkte verfügen, ist das Passen wahrscheinlich die beste Option, da die Chancen des Gebers, Sie Zuschlägen, bei mehr als Zwei zu Eins liegen.

Spielstrategien im Blackjack
Die für den Geber vorgeschriebenen Spiele sind verbindlich, Ihre Strategie jedoch nicht. Tatsächlich ist es so, dass die Spielwerte der ersten und der dann folgenden Karten des Gebers recht komplexe Analysemöglichkeiten bieten. Das Sehen einer der Karten des Gebers macht einen großen Unterschied. Betrachten wir dies etwas genauer: Wenn der Geber eine hohe offene Karte hat – sagen wir eine Neun, Zehn, einen Buben, eine Dame, einen König oder ein Ass -, stehen seine Chancen recht gut, mit den ersten beiden Karten ein gutes Blatt zu haben, da die Wahrscheinlichkeit größer als 50 Prozent ist, dass seine zweite (verdeckte) Karte eine Acht, Neun, Zehn, ein Bild oder ein Ass ist, in der Summe also mindestens 17. Umgekehrt kann der Geber kein gutes Blatt mit seinen ersten beiden Karten haben, wenn es sich bei der offenen Karte um eine Vier, Fünf oder Sechs handelt, es sei denn, es handelt sich bei der verdeckten ebenfalls um eine niedrige Karte und er zieht eine glückliche dritte Karte. Der Wert der Anfangskarte des Gebers könnte Einfluss auf Ihre Entscheidung haben, wenn Sie selber nur über ein grenzwertiges Blatt – einem Blatt mit nur zwischen 12 und 16 Punkten – verfügen, wenn Sie sich also nicht sicher sind, ob Sie halten oder eine weitere Karte ziehen sollten. Wenn der Geber nur eine Zwei oder eine Drei hat, befinden Sie sich ebenfalls in einer guten Position, da die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass er ein gutes Blatt hat.

In den meisten Fällen ist ein Blatt jedoch nicht grenzwertig, sondern fordert eine eindeutige Entscheidung. Ziehen Sie niemals eine weitere Karte, wenn Sie bereits über 17 Punkte oder mehr verfügen (es sei denn, Sie haben ein Ass und eine Sechs – eine softe 17, mit der Sie sich nicht überkaufen können). Auf der anderen Seite sollten Sie sich nie mit elf Punkten oder weniger zufrieden geben. Bei Blättern, die sich im Bereich zwischen 12 bis zu 16 Punkten bewegen, sollten Sie sich jedoch das Blatt des Gebers genauer anschauen, um Ihre Strategie zu entwickeln:
✓ Wenn der Geber über ein Ass, ein Bild, eine Zehn, Neun, Acht oder Sieben verfügt, ziehen Sie eine weitere Karte, wenn die Summe Ihrer Karten zwar größer als elf, aber kleiner als 17 ist.
✓ Wenn der Geber eine Vier, Fünf oder Sechs hat, halten Sie jede 12 oder größer.
✓ Wenn der Geber eine Zwei oder eine Drei hat, halten Sie jede 13 oder größer.

Es folgt ein Beispiel, das Ihnen helfen soll, die Logik hinter diesen Empfehlungen zu verstehen. Angenommen, Sie haben eine Zehn und eine Sechs als 16 – ein lausiges Blatt. Wenn der Geber eine Zehn, ein Bild oder ein Ass offen liegen hat, sind Sie der potenzielle Verlierer, die Wahrscheinlichkeit sagt jedoch (ohne hierbei jetzt große Berechnungen anstellen zu wollen), dass es das Beste wäre, eine weitere Karte zu ziehen, um damit Ihr Blatt zu verbessern. Wenn der Geber jedoch eine offene niedrige Karte hat, besteht Ihre beste Chance zu gewinnen darin, dass der Geber überkauft. Sie sollten Ihr Blatt halten und hoffen, dass der Geber eine schlechte zweite Karte bekommt (eine Zehn oder ein Bild), und sich dann überkauft, wenn er sich gezwungen sieht, eine dritte Karte zu ziehen. X Anders als beim häuslichen Blackjack bieten Zweien und Dreien im Kasino keine besondere Möglichkeit, seine Gewinnchancen zu verbessern, da die meisten Kasinos nicht mit Fünf-Karten-Stichen oder ähnlichen Sonderregeln aufwarten.

Die bisher beschriebenen Blätter erlauben es, die eigenen Einsätze zurückzugewinnen. Hiermit machen Sie (und auch das Kasino) jedoch nicht das große Geld durch Blackjack. Einige Blätter erlauben es, zu verdoppeln oder die Karten zu splitten, und Asse bieten eine größere Flexibilität, den Geber zu schlagen.

Verdoppeln
Beim Blackjack-Spiel im Kasino freut sich die Bank immer darüber, wenn Sie mehr Geld investieren, so dass es Ihnen die Möglichkeit gibt, eine Karte zu kaufen (oder Ihr Spiel zu verdoppeln). Dies bedeutet, dass Sie Ihren Einsatz verdoppeln und eine weitere verdeckte Karte erhalten (in manchen Kasinos, die keine Dramen wünschen, ist diese Karte nicht verdeckt). Da die Strategie für den Geber verbindlich ist, gewinnt er keinen Vorteil daraus, wenn er diese Karte sieht, egal welchen Wert sie hat. Sie können unabhängig von der Summe Ihrer Karten eine weitere Karte kaufen. Wenn Sie eine Karte kaufen, müssen Sie Ihren ursprünglichen Wetteinsatz verdoppeln und erhalten nur noch eine weitere Karte, womit das aktuelle Spiel für Sie beendet ist. Das Verdoppeln vermindert zwar die Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, kann in manchen Situationen jedoch das genau richtige Spiel für Sie sein. Das Kaufen einer Karte ist eine Strategie, deren Ergreifung erheblich vom Blatt des Gebers beeinflusst ist; Sie verdoppeln immer nur dann, wenn die Ihnen zur Verfügung stehenden Informationen Sie als starken Favoriten für die aktuelle Runde aussehen lassen. Einige Faustregeln helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob Sie verdoppeln sollten. Verdoppeln Sie immer dann, wenn
✓ Ihre ersten beiden Karten in Summe elf bilden, unabhängig davon, welches Blatt der Geber hat.
✓ Sie eine Zehn oder ein Bild haben, es sei denn, der Geber hat eine Zehn, ein Bild oder ein Ass.
✓ Sie eine Neun haben, der Geber jedoch eine niedrige Karte (alles zwischen einer Zwei und einer Sechs) hat.
✓ Sie ein Ass und eine niedrige Karte (alles zwischen einer Zwei und einer Sechs) haben oder Ihre beiden ersten Karten in der Summe nicht mehr als acht sind, wenn der Geber nur fünf oder sechs Zählpunkte hat. Die Logik sagt, dass Sie immer im Vorteil sind, was auch immer Sie ziehen, so dass Sie den Einsatz immer verdoppeln sollten, wenn Sie können. Diese Täktik mag weniger offensichtlich sein als die geradlinigen Empfehlungen für die davor genannten drei Punkte, aber auch in diesem Fall ist eine Verdoppelung sinnvoll.

Karten’ Splitting – Wann ist dies sinnvoll?
Immer wenn Ihre beiden ersten Karten ein gleichartiges Paar sind, können Sie diese in zwei unterschiedliche Blätter teilen (splitten) und neue weitere Karten für beide Blätter erhalten. Das Kasino ist immer glücklich darüber, wenn Sie mehr Geld investieren, und Sie sind glücklich, wenn Sie Ihren Gewinn verdoppeln können, wenn Ihre Chancen entsprechend stehen. Beim Splitten gibt es nur eine Einschränkung: Wenn Sie Asse splitten, erhalten Sie nur jeweils eine weitere Karte für Ihre beiden Blätter. Darüber hinaus gewinnen Sie nur den einfachen Einsatz, wenn Sie einen Natural erreichen sollten. Das Splitten eines Ass-Paares ist jedoch immer empfehlenswert.
In den meisten Kasinos haben Sie die Möglichkeit, wenn Sie ein Paar splitten und dann die gleiche Karte erhalten, so dass erneut ein Paar gebildet wird, dass Sie dieses Paar ebenfalls wieder splitten können und somit mit drei Blättern spielen.

Die Faustregeln für das Splitten eines Paares lauten wie folgt:
✓ Splitten Sie niemals Paare aus Vieren, Fünfen oder Sechsen. Die Summen acht und zehn sind eine recht gute Ausgangsbasis für Sie, da die Chancen nicht schlecht stehen, ein Ass, einen König, eine Dame oder einen Buben zu ziehen. Gute Ausgangsblätter sollten nicht aufgetrennt werden. Da eine Sechs grundsätzlich eine schlechte Startkarte ist, ist es wenig sinnvoll, Ihr Blatt so zu teilen, dass Sie zwei schlechte Ausgangsblätter haben. Zwar mag die Summe von 12 nicht besonders sein, ist aber das Beste, was Sie unter den gegebenen Umständen erreichen können.
✓ Splitten Sie niemals Zehnen oder Bilder. Durch das Splitten von Zehnen vergeben Sie einen wahrscheinlichen Gewinn nur aus der Hoffnung heraus, mit beiden Blättern zu gewinnen – dies ist in keinem Fall empfehlenswert, da die Wahrscheinlichkeit, nach dem Splitten mit beiden Blättern zu gewinnen, gering ist.
✓ Splitten Sie ein aus Achten bestehendes Paar (da die Summe 16 so schlecht ist), es sei denn, der Geber hat eine Neun, Zehn, ein Bild oder ein Ass. Wenn der Geber eine hohe Karte hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie verlieren, und Sie möchten Ihren Einsatz sicherlich nicht doppelt riskieren (machen Sie unter diesen Umständen einen tiefen Atemzug und ziehen Sie eine weitere Karte).
✓ Splitten Sie Siebenen, wenn der Geber eine Fünf, Sechs oder Sieben hat. Wenn der Geber ein schlechtes Blatt hat und Sie sich vorstellen können, Ihre Summe von 14 Punkten verbessern zu können, tun Sie es.
✓ Splitten Sie Zweien oder Dreien, wenn der Geber nur eine Sieben oder eine niedrigere Karte offen liegen hat. Wenn der Geber ein schlechtes Blatt hat, ist es natürlich sinnvoll, mit mehr als nur einem Blatt zu spielen, wenn möglich.
✓ Splitten Sie nur dann Neunen, wenn der Geber eine offene Acht hat. In diesem Fall ist es vorstellbar, dass Sie mit mindestens einem Ihrer beiden Blätter 19 Punkte erreichen, er jedoch nur 18 Punkte, so dass Sie Ihre Position also verbessern. Wenn Sie in dieser Situation nicht splitten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es ein Unentschieden gibt.

Das Ass als hohe oder als niedrige Karte
Wenn Sie ein Ass und eine weitere Karte haben, hat Ihr Blatt zwei mögliche Werte: einen weichen Wert, bei dem das Ass als niedrige Karte mit nur einem Punkt gezählt wird, oder einen harten, bei dem das Ass elf Punkte zählt.

Lassen Sie sich durch das vom Geber Gezeigte beeinflussen, ob Sie die weiche oder harte Variante wählen sollten:
✓ Wenn der Geber eine Acht, Neun, Zehn, ein Bild oder ein Ass zeigt, halten Sie nur, wenn Sie in Summe 19 oder mehr haben. Zum Beispiel: Wenn Sie ein Ass und eine Sieben haben, ziehen Sie eine weitere Karte, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Sie mit diesem Blatt verlieren. Wenn Sie keine gute Karte erhalten, können Sie noch eine weitere ziehen oder hoffen, dass der Geber eine schlechte Karte zieht und sich überkauft.
✓ Wenn der Geber sieben oder weniger Punkte hat, halten Sie eine 18 oder höher.
✓ Halten Sie niemals eine weiche 17, unabhängig davon, was der Geber zeigt.
✓ Wenn der Geber fünf, sechs oder mehr hat, sollten Sie verdoppeln und eine Karte kaufen.
✓ Das Verdoppeln gibt Ihnen zwei Gewinnchancen. Entweder Sie bekommen eine gute Karte oder der Geber überkauft sich.

Wenn Sie eine Karte ziehen und über 21 Punkte kommen, wenn Sie das Ass als Elf-Punkte-Karte zählen, greifen Sie auf die andere Zählweise zurück, das Ass nur als Karte mit einem Punkt zu werten, und passen Sie Ihre Strategie wie oben beschrieben an.